Newsletter 24/26
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,
diese Woche begann sehr ungewöhnlich. Auf den Social-Media-Kanälen tauchte ein gemeinsames Video von Daniel Günther und Markus Söder auf. Ein gemeinsamer Helgoland-Besuch? Zum Glück kam schnell Licht ins Dunkel: München hat sich im Rahmen seiner Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 für Kiel als Segelstandort entschieden. München und Kiel, ein Duo, welches bereits bei den Spielen 1972 viel Strahlkraft besessen hat. Und dieses Duo tritt nun erneut an, um das olympische Feuer nach Deutschland zu holen.
Morgen fällt in Baden-Baden die Entscheidung, mit welcher Bewerbung der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) ins internationale Rennen um die begehrten Spiele geht. Für uns sind Daniel Günther und unsere Sportministerin Magdalena Finke vor Ort. Wir drücken natürlich dem Duo München und Kiel die Daumen, denn wir sind überzeugt: Kiel kann Olympia!
Die Woche begann nicht nur mit einem positiven Signal. Auch die Wochenmitte hatte eine gute Nachricht parat: das Wirtschaftswachstum in Schleswig-Holstein hat im ersten Halbjahr 2026 ordentlich angezogen. Wie das Statistikamt Nord mitteilte, ist das Bruttoinlandsprodukt bei uns im Land gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 preisbereinigt um 1,7 Prozent gestiegen, was deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 0,9 Prozent lag. Das stellt noch keine Entwarnung dar, die wirtschaftliche Gesamtsituation bleibt angespannt. Doch es ist ein erstes positives Signal. Schleswig-Holstein steht dank seiner vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen, den erneuerbaren Energien und der Wehrindustrie im Vergleich zu anderen Bundesländern gut dar. Wir arbeiten kontinuierlich daran, dass das auch so bleibt!
Dass sich in unserem Land so einiges bewegt, merkt man vielerorts auch direkt bei sich in der Kommune. Oftmals steckt die Städtebauförderung dahinter. Soeben hat das Innenministerium die Mittelvergabe für die Jahre 2026 bis 2032 verkündet: Rund 85,5 Millionen Euro stehen 33 Gemeinden für ihre Vorhaben zur Verfügung. Hinzu kommen bereits bewilligte Maßnahmen aus vergangenen Projektjahren. Mein Fraktionskollege Michel Deckmann nannte die Städtebauförderung in seiner Pressemitteilung deshalb zurecht den „Möglichmacher vor Ort“.
Und so sehe ich ganz Schleswig-Holstein und seine Menschen dieser Tage als Möglichmacher – für hoffentlich olympische Spitzenleistungen im Kieler Segelrevier, für wirtschaftlichen Aufschwung in unseren Unternehmen und für starke und lebenswerte Kommunen in unserem Land. Sowas gelingt nur gemeinsam. Vielen Dank dafür!
Ich wünsche Ihnen und uns ein Wochenende, das hoffentlich noch mehr solcher positiven Nachrichten für uns alle bereithält.
Ihr
Tobias Koch