Heike Franzen

Heike Franzen
Bildungspolitik

| Nr. 670/13

zu TOP 48: Aus Wendes Ankündigung, einen Berg zu versetzen, ist ein Maulwurfshügel geworden

Die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Heike Franzen, hat in ihrem heutigen (13. Dezember 2013) Redebeitrag den Bericht der Bildungsministerin Professor Wende zum Umgang mit befristeten Lehrkräften scharf kritisiert:

„Vor einem Jahr hat die Bildungsministerin angekündigt, Zeitverträge für Lehrkräfte künftig zu verhindern. Sie hat diese sogar als Leiharbeit gebrandmarkt. Tatsächlich ist die Zahl der Zeitarbeitsverträge seit Wendes Amtsantritt um 20 Prozent erhöht worden. Die Ministerin hat angekündigt einen Berg zu versetzen. Stattdessen hat sie einen Maulwurfshügel geworfen“, so Franzen.

Die CDU-Abgeordnete warf Wende vor, den rund 1500 befristet angestellten Lehrerinnen und Lehrern Sand in die Augen gestreut und deren Hoffnung bitter enttäuscht zu haben. Bereits in der Sitzung des Bildungsausschusses hatte Wende einräumen müssen, dass sie aus haushaltspolitischen und arbeitsrechtlichen Gründen keine Möglichkeit habe, auf die Anzahl sowie auf die Dauer von Zeitarbeitsverträgen Einfluss zu nehmen.

„Erzählen Sie niemandem, Frau Wende, dass Sie davon nichts gewusst haben. Sie sind über ein Jahr lang mit Ihren großspurigen Ankündigungen hausieren gegangen“, so Franzen.

Die CDU-Abgeordnete betonte, ohne die Neuberechnung der Einwohnerzahlen und die damit verbundenen zusätzlichen Zensusmittel stünde die Bildungsministerin mit völlig leeren Händen da. Dass die Landesregierung 75 Stellen für zwei Jahre zur Reduzierung befristeter Verträge bereitstellen könne, sei einzig und allein diesem warmem Geldregen zu verdanken und kein politischer Erfolg der Ministerin.

Sie haben Fragen zu diesem Artikel? Sprechen Sie uns an:


Kai Pörksen (Pressesprecher)
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
Telefon: 0431/988-1440

http://www.cdu.ltsh.de

Pressemitteilungen filtern