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zu TOP 25: Politische Bildungsarbeit hat viele Facetten
In seinem Debattenbeitrag zum Antrag „Aktionsplan Politische Jugendbildung“ hat der CDU-Abgeordnete Hans-Hinrich Neve auf die Vielfältigkeit politischer Jugendbildung in Schleswig-Holstein hingewiesen. Vor diesem Hintergrund sprach er sich dafür aus, vor der Forderung nach neuen jugendpolitischen Maßnahmen zunächst eine Bestandsaufnahme durchzuführen.
„Die wichtige politische Jugendbildung findet heute in vielfältiger Art und Weise statt. Auf Landes- und kommunaler Ebene, in den Vereinen und Verbänden, in den Gemeinden vor Ort. Aber auch die Schule muss ihren Auftrag zur politischen Jugendbildung ernst nehmen“, so Neve.
Der CDU-Abgeordnete betonte, dass laut einer Forsa-Studie 66 Prozent der Bundesbürger fehlendes Wissen über Politik als Grund dafür vermuten, dass Menschen nicht wählen gehen. „Überdurchschnittlich häufig wird dies von den unter 30-Jährigen selbst angegeben! Daran müssen wir arbeiten“, erklärte der CDU-Abgeordnete.In diesem Zusammenhang wies Neve darauf hin, dass eine Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre dabei lediglich von zehn Prozent der Bundesbürger als wichtige Voraussetzung zur Erhöhung der Wahlbeteiligung junger Menschen angeführt werden.
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Kai Pörksen (Pressesprecher)
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