Hartmut Hamerich

Hartmut Hamerich
Europa, Maritime Wirtschaft, Wald und Forst

| Nr. 252/12

Vereinbarungen der Dänenampel schaden dem Tourismusstandort Schleswig-Holstein

Der tourismuspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Hartmut Hamerich, hat heute (06. Juni 2012) die Vereinbarungen der Dänenampel zur Rückführung der Bäderregelung (Zeile 1098/1099 im Koalitionsvertrag) und weitere Vereinbarungen zur Tourismuspolitik kritisiert:

„Unsere Bäderregelung ist ausgewogen und hat sich bewährt. Ihre unnötige Rückführung schadet dem Tourismusstandort Schleswig-Holstein und dem Einzelhandel in den betroffenen Regionen“, erklärte Hamerich.

Die Einzelhandelsbetriebe in insgesamt über 95 in der Bäderverordnung erfassten Kur- und Erholungsorten haben seit 2008 durch die Große Koalition die Möglichkeit erhalten, an Sonntagen und bestimmten Feiertagen zu öffnen. Die CDU-geführte schleswig-holsteinische Landesregierung habe über das Zukunftsprogramm Wirtschaft darüber hinaus die Umgestaltung von Kurparks und Strandpromenaden unterstützt. Auch sei mit einem neuen Tourismuskonzept eine Gesamtstrategie für den Fremdenverkehrsstandort Schleswig-Holstein geschaffen worden. Die Bäderregelung habe wesentlich zum unumstrittenen Erfolg dieser Strategie beigetragen.

„All diese Investitionen werden durch die Dänenampel nun wieder in Frage gestellt. Sie legt dabei keine konkreten Alternativen vor und sagt lediglich, welche Bausteine der Strategie sie wieder abbauen will. Unsere touristischen Orte werden aber nicht allein von kulturellen Veranstaltungen leben können“, so Hamerich.
Die Gäste in Schleswig-Holstein sollten auch nach 2013 die Möglichkeit haben, ihren Urlaub so zu gestalten, wie sie es wollen. „Dazu gehört für viele Tages- und Kurzurlauber das Shoppingerlebnis einfach dazu. Viele verbinden dies im Übrigen auch deshalb mit dem besinnlichen Besuch eines Gottesdienstes am Urlaubsort, weil die Geschäfte ganz bewusst erst nach 11:00 Uhr öffnen dürfen. Und diese ausgewogene Regelung sollte auch so bleiben“, sagte Hamerich abschließend.

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