Jens-Christian Magnussen

Jens-Christian Magnussen
Energiepolitik

Hartmut Hamerich

Hartmut Hamerich
Europa, Maritime Wirtschaft, Wald und Forst

| Nr. 010/14

Streit zwischen SPD und Grünen darf Netzausbau in Ostholstein nicht länger behindern

Der energiepolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Jens-Christian Magnussen, und der wirtschaftspolitische Sprecher und ostholsteinische Abgeordnete Hartmut Hamerich haben die heutige (09. Januar 2014) Meldung über eine Bestätigung des Netzausbaubedarfes in Ostholstein durch die Bundesnetzagentur begrüßt:

„Das bringt die Energiewende weiter voran. Dieses Kabel ist dringend notwendig. Nur wenn der Windkraftstrom abtransportiert wird, kann er Strom aus Atom und Kohle ersetzen“, so Magnussen.

Gerade vor diesem Hintergrund sei die heutige Forderung der SPD-Fraktion, die Notwendigkeit einer Höchstspannungsleitung erneut zu prüfen, völlig unverständlich und schädlich für die Energiewende. Genau diese Notwendigkeit sei in den vergangenen Jahren wiederholt geprüft worden. Die Bundesnetzagentur habe sie nun endlich bestätigt.

„Aufgabe einer die Regierung tragenden Partei wäre es, den Menschen die Notwendigkeit des ungeliebten Netzausbaus zu vermitteln. Stattdessen fällt die Nord-SPD dem Energiewendeminister voll in den Rücken. Genau so gut hätte Schulze die Menschen zu einer Sammelklage gegen den Netzausbau aufrufen können“, erklärte Magnussen.

Hamerich betonte die durch den Netzausbau eröffneten Chancen für die Menschen in Ostholstein. Der Streit zwischen SPD und Grünen dürfe den Netzausbau in Ostholstein nicht länger behindern.

„Die Leitung ist gut für Ostholstein. Wir werden die Planung konstruktiv begleiten und insbesondere darauf achten, dass eine transparente Bürgerbeteiligung stattfindet. Ziel muss es sein, ein für die Menschen tragfähiges Ergebnis zu finden. Durch die heutige Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion wird das leider schwieriger. Aber dieses Verhalten der Genossen kennen die Ostholsteiner ja bereits von der Fehmarnbeltquerung“, so Hamerich.

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