| Nr. 034/10

Röttgen hat Recht

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Dr. Christian von Boetticher, hat den Vorstoß von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) für eine nur geringfügig längere Kernkraftnutzung begrüßt:

„Für die CDU ist die Kernkraft eine Übergangstechnologie. Dieser Übergang muss in unserer Industrienation planvoll gestaltet werden. Ich begrüße deshalb, dass der Bundesumweltminister einen Plan entwickeln will, wie das gelingen kann“, erklärte von Boetticher in Kiel.

Durch Rot/Grün sei der Atomausstieg auf Bundesebene zu einem festen Datum beschlossen worden, ohne eine Antwort auf die Frage zu haben, wie bis zu diesem Datum durch alternative Energie Strom in ausreichendem Maße und zu bezahlbaren Preisen produziert werden kann. Das Problem der Grundlastfähigkeit alternativer Energien sei bislang nur theoretisch gelöst. Es drohe die Abhängigkeit vom Stromimport, bei der niemand wisse, wo und wie dieser Strom produziert werde.

„Dieser verantwortungslose Fehler von Rot/Grün muss korrigiert werden. Deshalb hat Röttgen Recht. Wir brauchen für den Ausstieg aus der Kernenergie einen realistischen Fahrplan mit erreichbaren Ankunftszeiten. Dieser wird den Menschen allerdings nur dann glaubwürdig zu vermitteln sein, wenn wir den Ausstiegsbeschluss an sich nicht in Frage stellen“, erklärte von Boetticher abschließend.

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Kai Pörksen (Pressesprecher)
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