CDU-Fraktion

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Nun sind die GRÜNEN auch noch gegen Windenergie

Zur heutigen (03. März) Diskussion im Wirtschaftsausschuss über den geplanten Offshore-Servicehafen Helgoland erklären die energiepolitischen Sprecher der Fraktionen von CDU und FDP, Jens-Christian Magnussen und Oliver Kumbartzky:

„Die Energiepolitik von Bündnis 90/Die GRÜNEN gefährdet zunehmend den Wirtschaftsstandort Deutschland. Nun sind die GRÜNEN sogar gegen Offshore-Windkraft. Dagegen steht der Ausbau der erneuerbaren Energien im Zentrum der Energiepolitik von schwarz-gelb.

Magnussen und Kumbartzky wiesen darauf hin, dass sich die bereits vereinbarten Klimaschutzziele ohne die Realisierung von Offshore-Windparks nicht erreichen ließen. Wirtschaftsminister Jost de Jager hatte heute im Wirtschaftsausschuss seine Vorstellungen über die Ausgestaltung des geplanten Offshore-Servicehafens Helgoland präzisiert. Die Pläne, Helgoland als Hafen für Offshore-Windparks zu etablieren, begrüße ich sehr. Offshore-Windparks bieten ein großes Potential, und Schleswig-Holstein ist wegen seiner Lage und der hier bereits heimischen Windkraftbranche prädestiniert dafür, auch bei Offshore-Windparks erfolgreich im globalen Wettbewerb abzuschneiden“, sagte Kumbartzky.

Magnussen ergänzte, von einem solchen zusätzlichen Standbein könnten Helgoland und Schleswig-Holstein nur profitieren. „Das sind neue zukunftsfähige Technologiearbeitsplätze. Allein der Servicehafen würde bis zu 80 Arbeitsplätze schaffen“, so der CDU-Politiker.

Der Grünen-Abgeordnete Detlef Matthiessen habe sich im Rahmen der Diskussion über das Konzept im Ausschuss nicht nur gegen den Service-Hafen, sondern auch deutlich gegen Offshore-Windkraft insgesamt positioniert.

„Offensichtlich hat der Kollege Matthiessen noch nicht verstanden, dass Strom nicht durch energiegeladene Reden gegen Technologien aller Art entsteht. Die Technologiefeindlichkeit der GRÜNEN richtet sich nun selbst gegen regenerative Energieträger“, so Magnussen. Matthiessens Argumentation sei darüber hinaus völlig unglaubwürdig: „Letzte Woche im Landtag hat Matthiessen gegen die Absenkung der überhöhten Subventionierung der Solarenergie gewettert. Nun hält er die niedriger subventionierte Offshore-Windkraft für zu teuer. Das passt nicht zusammen. In Schleswig-Holstein gibt es nun mal mehr Wind als Sonne“, erklärte Magnussen.

Die beiden Wirtschaftspolitiker wiesen darauf hin, dass erste GRÜNE-Kreisverbände sich auch bereits gegen Onshore-Windkraft positioniert hätten: „Wir brauchen einen Energiemix, der die Stromversorgung zu bezahlbaren Preisen sichert. Wir erhoffen uns dazu durch die New Energy in Husum wichtige Impulse“, so Magnussen und Kumbartzky abschließend.


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