Jens-Christian Magnussen

Jens-Christian Magnussen
Energiepolitik

| Nr. 283/11

Kernkraftausstieg ist mit Herausforderungen verbunden – wer hätte das gedacht!

Zu TOP 20 „Folgen der Stilllegung der AKW Brunsbüttel und Krümmel“ erklärte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Jens-Christian Magnussen MdL, in seinem Debattenbeitrag:

„Nachdem nun die so genannte ‚Energiewende’ beschlossen worden ist, stellt man überrascht fest, dass die Grünen trotz jahrelangen Streitens für den Ausstieg aus der Kernkrafttechnologie offenbar nie einen Gedanken an die ‚Zeit danach’ verschwendet haben.

So liest man nun verblüfft in ihrem Antrag, dass das endgültige „Aus“ der Kernkraftwerke und ihr Rückbau eine bislang unbekannte Herausforderung für Schleswig-Holstein darstelle. So weit, so erstaunlich.

Nicht minder eigenartig mutet es an, dass sich die Grünen nur für die Folgen des Ausstiegs für Wirtschaft, Verwaltung und Landespolitik zu interessieren scheinen. Die Menschen, deren Existenzen an den verloren gehenden Arbeitsplätzen hängen, spielen im Antrag jedenfalls keine Rolle.

Dabei hat die Politik gerade mit Blick auf diese noch einiges an Hausaufaufgaben zu erledigen. Besonders kleine, oft familiengeführte Betriebe werden vom Kernkraftausstieg hart getroffen. Auch die Arbeitsagentur meldet für die Region bereits erste Negativsignale.

Und wie sieht es mit der Kommunalen Infrastruktur aus, die in den vergangenen Jahren mit den Einnahmen aus der Gewerbesteuer der Kraftwerksbetreiber finanziert und betrieben wurde? Auch hier sind noch viele Fragen offen“.

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