Heike Franzen
Bildungspolitik

| Nr. 181/12

Im laufenden Schuljahr hat sich die Lehrer-/Schülerrelation weiter verbessert!

Zur heute (12. April 2012) vom Statistischen Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein veröffentlichten Statistik zur Lehrerversorgung an Schleswig-Holsteins Schulen erklärte die bildungspolitische Sprecherin Heike Franzen in Kiel:

„Die Lehrer-/Schülerrelation hat sich im laufenden Schuljahr weiter verbessert. Das zeigt: Die Ursache des Unterrichtsausfallproblems liegt nicht in der Zahl der Lehrerstellen begründet“.

Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler ging laut statistischem Landesamt im laufenden Schuljahr um insgesamt 3.770, das entspricht 1,2 Prozent, im Vergleich zum Vorjahr zurück. Bei einer Klassengröße von 25 Schülern entspricht dies gut 150 Klassen weniger. Dem gegenüber stehen lediglich 49 Lehrkräfte, deren Stellen nicht neu besetzt wurden. „Die von der Opposition verbreiteten Zahlen sind damit als das entlarvt, was sie sind: Wahlkampfgetöse“ stellte Franzen klar.

Das Hauptproblem bleibe fraglos der Unterrichtsausfall. Das Erfassungssystem ODIS erfasse lediglich Unterrichtsstunden, die nicht gegeben wurden und bei denen die Schülerinnen und Schüler die Schule verlassen haben.

„Wir wollen einen ehrlichen Umgang mit dem Unterrichtsausfall. Und wir werden mit zusätzlichen Mitteln und Verbesserungen im Beamtenrecht dem Unterrichtsausfall kurzfristig begegnen“, erklärte die Bildungsexpertin.

Schuljahr Lehrer Schüler
2010/11 30.343 318.879
(400/ 1,3 % mehr als im Vorjahr)
2011/12 30.294 315.109
(49 weniger als im Vorjahr) (3.770 / 1,2 % weniger
als im Vorjahr)

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