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Erfreuliche Ergebnisse geben auch Anlass zum Nachdenken
Die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Heike Franzen, sieht in den heute (03. Dezember 2013) vorgestellten Ergebnissen der PISA-Studie der OECD Licht und Schatten.
„Es ist erfreulich, wie deutlich die deutschen Schülerinnen und Schüler seit dem PISA-Schock aufgeholt haben. Das gilt trotz des immer noch großen Abstandes ganz besonders für die Kinder aus bildungsferneren Elternhäusern“, erklärte Franzen in Kiel.
Wie schon bei der Vorstellung der letzten PISA-Studie zum Thema „Lesen“ sei auch dieses Mal in Mathematik der Leistungszuwachs, insbesondere bei den eher schwächeren Schülerinnen und Schülern erfolgt.
„Es gelingt also in Deutschland immer besser, auch die Schwächeren mitzunehmen. Wir müssen allerdings nun darauf achten, dass wir die Förderung der Besten nicht vernachlässigen“, forderte Franzen. In diesem Bereich hätten die deutschen Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Jahren praktisch keine Fortschritte erzielt.
„Nach der Kraftanstrengung der letzten Jahre müssen die Schwerpunktsetzungen jetzt nachjustiert werden. Deutschland als Land der Ingenieure braucht auch Spitzenforscher. Deswegen muss nun auch die Bestenförderung wieder mehr in den Fokus genommen werden“, so die CDU-Bildungspolitikerin.
Gerade in diesem Bereich vermisse sie Initiative bei der rot/grün/blauen Landesregierung.
„Bildungsministerin Wende konzentriert sich immer noch voll darauf, kein Kind zurück zu lassen. PISA zeigt: wir müssen auch darauf achten, kein Kind zu bremsen. SPD, Grüne und SSW haben das noch nicht erkannt“, so Franzen.
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Kai Pörksen (Pressesprecher)
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