Peter Lehnert

Peter Lehnert
Landtagsvizepräsident

| Nr. 016/15

Ein Wohnraum-Förderprogramm ersetzt kein Gesamtkonzept

Der wohnungsbaupolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Peter Lehnert, hat das heute (20. Januar 2014) von Innenminister Stefan Studt vorgestellte Wohnraumförderprogramm als unzureichend für die Lösung der Probleme auf dem Wohnungsmarkt bezeichnet:

„Studt springt zu kurz. Mit einem Förderprogramm lassen sich die Probleme auf dem Wohnungsmarkt nicht lösen. Es rächt sich immer mehr, dass SPD, Grüne und SSW den von der CDU geforderten Maßnahmenkatalog im vergangenen Jahr abgelehnt haben“, erklärte Lehnert in Kiel.

Der Druck auf den Wohnungsmarkt nehme gerade in derMetropolregion Hamburg ungebremst zu. Hinzu käme erheblicher zusätzlicher Unterkunftsbedarf durch die große Zahl an Flüchtlingen. Hier beklagten die Kommunen zu Recht die viel zu starren Regelungen.

„Insgesamt gibt es keine Initiative der Landesregierung, um die Schaffung privaten Wohnraums zu erleichtern. SPD, Grüne und SSW setzen ausschließlich auf staatliche Förderung. Angesichts der Niedrigzinsen ist das fahrlässig. Private Investoren stehen bereit, kriegen aber von der Albig-Regierung nur Knüppel zwischen die Beine geworfen“, so Lehnert.

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