Barbara Ostmeier (ehemalige Abgeordnete)
Justiz, Sport, Integrations- und Flüchtlingspolitik

| Nr. 571/14

CDU-Fraktion begrüßt Erhöhung der Sportfinanzierung des Bundes – Prinzip „Aus der Breite in die Spitze“ muss umgesetzt werden

Die sportpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Barbara Ostmeier, hat den gestrigen (13. November 2014) Beschluss der Fraktionen von CDU und SPD im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, die Zuwendung an den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) um 15 Millionen Euro auf 155 Millionen Euro zu erhöhen, begrüßt:

„Mit der deutlichen Erhöhung der Mittel für den Spitzensport kommt die CDU-SPD-Regierungskoalition ihrer originären Aufgabe nach. Vor dem Hintergrund einer Bewerbung um Olympische und Paralympische Sommerspiele in Deutschland ist das auch ein gutes Signal für den organisierten Sport und die Athletinnen und Athleten“, so Ostmeier.
Die CDU-Abgeordnete erinnerte an den sportpolitischen Grundsatz `aus der Breite in die Spitze`. Dessen Notwendigkeit werde auch angesichts der Positionierung Schleswig-Holsteins zur Ausrichtung insbesondere der Segelwettkämpfe im Falle einer Olympiabewerbung Hamburgs deutlich.

„Beim Segeln und Surfen sind wir nahezu optimal aufgestellt. Das gilt jedoch nicht für unseren Sporthallen- und plätze, sowie unsere Bäder in den Kommunen. Hier haben wir im Land mit mindestens 55 Millionen Euro absoluten Nachholbedarf“, sagte Ostmeier.
Zwar hätten die regierungstragenden Abgeordneten angekündigt, dem Sport im Land eine zusätzliche Million Euro für das Jahr 2015 zur Verfügung zu stellen. Zu deren Verwendung gebe es aber noch keinerlei konkrete Angaben.

„Ich bin sehr gespannt auf diesen Änderungsantrag. Fest steht, dass eine Million Euro keineswegs reicht, um den enormen Sanierungsstau sowohl bei den kommunalen als auch bei den vereinseigenen Sportanlagen im Land aufzulösen. Der Breitensport braucht eine bedarfsgerechte Infrastruktur, damit jedes Kind, jeder Jugendliche und auch unsere Senioren leichten Zugang zu Bewegung haben. Deshalb wollen wir jedes Jahr vier Millionen Euro über zehn Jahre in die Sportstätten und Bäder investieren. Erbringen die Kommunen ihren Anteil, so können wir mit 80 Millionen Euro den Sanierungsbedarf nahezu decken“, forderte die Christdemokratin Ostmeier die Landesregierung zu mehr Anstrengungen in diesem Bereich auf.

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