Wolfsmanagement | | Nr. 361/25
Bundeskabinettsbeschluss stärkt Weidetierschutz – Schleswig-Holstein bestens vorbereitet für praxisnahes Wolfsmanagement
Die steigenden Wolfszahlen in Deutschland stellen die Weidetierhaltung zunehmend vor Herausforderungen. Der gestrige Kabinettsbeschluss auf Bundesebene stärkt den Schutz von Schafen, Ziegen und Rindern und erleichtert die Entnahme von Problemwölfen bei klaren Voraussetzungen.
„Die Rückkehr des Wolfs ist Realität, doch Landwirte und Schäfer dürfen nicht im Regen stehen“, erklärt Hauke Göttsch, jagdpolitischer Sprecher. „Der Bundeskabinettsbeschluss schafft Rechtssicherheit und ermöglicht den Ländern, regional und praxisnah zu handeln.“ Gleichzeitig bleiben EU-Artenschutzregeln bestehen und Herdenschutzmaßnahmen sollen weiter gefördert werden.
Schleswig-Holstein ist vorbereitet: „Mit der Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht und der Novellierung des Landesjagdgesetzes können wir gezielt auf Problemwölfe reagieren“, so Göttsch. Ein praxisnahes Wolfsmanagement schützt Weidetiere, artenreiche Wiesen und stabile Deiche. „Wenn Schäfer aufgeben müssen, leidet nicht nur die Weidetierhaltung, sondern auch der Naturschutz. Wir sind bereit, die neuen Regelungen umzusetzen.“
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Steven Nowak
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