Heiner Rickers

Heiner Rickers
Agrar und Umwelt, Ländliche Räume, Tierschutz

| Nr. 350/12

Beitritt zum Netzwerk Gentechnikfreier Regionen ist kalter Kaffee

Den von der Landesregierung erneut beschlossenen Beitritt zum Netzwerk Gentechnikfreier Regionen bezeichnete der agrarpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Heiner Rickers,in der heutigen Landtagsdebatte (24. August 2012) als kalten Kaffee.

Der neuerliche Beitritt habe rein deklaratorischen Charakter und keine konkreten Auswirkungen. Seit dem GVO-Urteil zum Honig sei klar, dass potenzielle Anbauer in die Verpflichtung genommen würden. Daher würden auf schleswig-holsteinischen Ackerflächen seit 2008 keine gentechnisch veränderten Organismen mehr angebaut. Auch auf Bundesebene sei die Fläche seit 2011 verschwindend gering. Für die Fraktion kündigte Rickers an, im Zusammenhang mit den Haushaltsberatungen auch diesen Punkt auf seine Kosten hin zu durchleuchten“, so Rickers.

„Wer von dieser Landesregierung neue Programme, Ideen, und
Konzepte erwartet hat, sieht sich erneut getäuscht. Der erste Beitritt 2003 hat nichts gebracht, der Austritt 2005 hat nicht im geringsten geschadet, und der erneute Beitritt ist ausschließlich ideologisch motiviert - bringen wird auch er nichts.“

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