Bundeswehr soll auch weiterhin an Schulen informieren können
CDU: Wir stehen hinter der Bundeswehr
Anders als in Berlin soll die Bundeswehr in Schleswig-Holstein auch weiterhin Schulen besuchen und über ihre Arbeit aufklären dürfen. Als Sprecher für Bundeswehr-Angelegeneheiten der CDU-Landtagsfraktion sprach Tobias von der Heide die Abgeordneten der SPD direkt an: "Wie stehen Sie zur Bundeswehr? Das ist der Anlass dieser Debatte", so von der Heide.
Die SPD hatte in der nahen Vergangenheit häufiger Kleine Anfragen zum Handeln der Bundeswehr an Schulen gestellt. Tobias von der Heide machte in seiner Rede deutlich, dass es vollkommen richtig ist, dass die Bundeswehr mit ihren Jugendoffizieren über die Arbeit berichtet und für Fragen zur Verfügung steht. Vorschläge der SPD, dass die Bundeswehr nur zusammen mit Friedensaktivisten an Schulen sprechen dürften hielt er ebenso für falsch: "Jeder Einsatz der Bundeswehr bedarf eines Mandates des Bundestages. Die Entscheidung und die Debatte über Krieg und Frieden treffen Bundestagsabgeordnete. Wenn also Friedensaktivisten in der Schule diskutieren sollen, dann sollte das mit Abgeordneten erfolgen und nicht mit Soldatinnen und Soldaten", so von der Heide.
"Soldatinnen und Soldaten verdienen unsere Anerkennung, weil sie unter Einsatz ihres eigenen Lebens, unsere Art und Weise zu leben schützen und verteidigen. Das verdient unseren höchsten Respekt. Und selbstverständlich wünscht sich keiner von uns, dass wir die Bundeswehr in Kampfeinsätze schicken müssen, aber weil unsere Welt nicht nur friedfertig ist, brauchen wir die Bundeswehr. Darüber sollten wir auch in unseren Schulen sprechen. Ich würde mir sehr wünschen, dass dies Konsens in diesem Haus ist", so von der Heide abschließend.