Weniger Glyphosat ist ein Mehr für die Umwelt
Zahlen belegen zurückgehenden Einsatz
Mit einem Hinweis auf die aktuelle Entwicklung beim bundesweiten Glyphosatverbrauch, dieser sank von 2012 und 2016 um deutlich mehr als 30 Prozent, eröffnete der agrar- und umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Heiner Rickers, seine Rede.
Er gab zu bedenken, dass laut Bundesanstalt für Risikoforschung eindeutig fest stehe, dass Glyphosat nach heutigen Erkenntnissen nicht krebserregend sei. Aus Umweltaspekten habe man im Koalitionsvertrag vereinbart im Rahmen der Landeszuständigkeit eine Strategie zur Reduktion des Pflanzenschutzmitteleinsatzes zu erarbeiten und den Landwirten neue Wege aufzuzeigen, so Heiner Rickers.
,,Wenn wir mit weniger Glyphosat gut leben können, so sollten wir diesen Weg im
Interesse unserer Umwelt beschreiten", so Heiner Rickers. So gebe es bereits viele Ansätze des Glyphosatverzichtes im öffentlichen und privaten Bereich.
Abschließend regte Heiner Rickers eine drei bis fünfjährige Verlängerung der Genehmigung des Glyphosateinsatzes an, um eventuell noch ausstehende Erkenntnisse zu erhalten.