Hans-Jörn Arp: Fehmarnbelt-Querung ist eine Investition in die Zukunft
Fehler unter SPD-Regie sorgen für Verzögerungen- dennoch Planfeststellung schon 2018
Verkehrsminister Bernd Buchholtz berichtete in der heutigen Landtagssitzung (23. März) über den Stand des Planfeststellungsverfahren zur festen Fehmarnbelt-Querung. Demnach wird das Verfahren voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen werden.
Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hans-Jörn Arp, betonte die Bedeutung der Fehmarnbelt-Querung für Schleswig-Holstein. Das Projekt sei eine Investition in die Zukunft, denn es verkürze die Fahrtzeiten und schließe eine Lücke im transeuropäischen Verkehrsnetz. Im Gegensatz zum Fährbetrieb werde der Tunnel wetterfest und an 365 Tagen im Jahr durchgängig befahrbar sein.
Unverzeihlich seien die Fehler des damaligen SPD-Verkehrsministers Meyer, der ein Planfeststellungsverfahren für die Querung für den Sommer 2018 versprochen hatte. Zudem habe er ein Angebot der dänischen Seite abgelehnt, die schleswig-holsteinischen Behörden finanziell zu unterstützen und so die Bearbeitung der Einspruchsverfahren schneller zu bewältigen.
„Zeitpläne können nicht eingehalten werden, weil es unter SPD-Regie am Management fehlte. Fehler, die Verkehrsminister Bernd Buchholz dankenswerterweise längst beseitigt hat. Er hat trotz der widrigen Umstände die Weichen gestellt, das Planfeststellungsverfahren zügig weiterzuführen“, erklärte Arp. Wenn es Buchholz gelinge, das Verfahren trotzdem noch in diesem Jahr abzuschließen, sei dies ein großer Erfolg.