Erster Parlamentarischer Untersuchungsausschuss der 19. Wahlperiode
Richtige Konsequenzen müssen daraus gezogen werden
Seit 2010 beschäftige die sogenannte Rocker-Affäre das Land, so Claus-Christian Claussen, innenpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. Der Sachverhalt, über den im ersten Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) der 19. Wahlperiode zu sprechen sein werde, reiche sogar noch weiter zurück in das Jahr 2003, dem Zeitpunkt des NPD-Verbotsverfahrens und den anschließenden „Rockerkriegen“.
„Es geht um die anschließenden Ermittlungen durch die Landespolizei und die Behandlung von entlastenden Informationen in Strafverfahren“, so Claussen weiter. Und darum, ob die Bewertungen der politischen handlungsträger richtig waren. Die Regierungsfraktionen würden sich konstruktiv und verantwortungsbewusst an er Aufklärung all dessen beteiligen, was hier zur Untersuchung von der SPD genannt werde.
Klug wäre es allerdings gewesen, vor Einberufung eines PUA zunächst die Ergebnisse des Sonderermittlers Klaus Buß abzuwarten.
Zu fragen werde sein, welche Erkenntnisse die damalige Hausspitze des Innenministeriums von den Vorgängen und welchen Einfluss diese auf das Bewerbungsverfahren um die Neubesetzung des Landespolizeidirektorpostens gehabt habe.
Die CDU unterstütze des PUA auch, um der Polizei im Lande den Rücken zu stärken, von deren guten Arbeit sie überzeugt sei.