Spät, aber der richtige Schritt in Richtung Normalität
Probleme wurden von Bahn und Albig-Regierung nicht ernst genommen
Hans-Jörn Arp, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, nahm Stellung zur Investitionsoffensive für die Bahnstrecke Hamburg/Altona-Westerland:
„Jahrelang ist unter der Regierung Albig nichts geschehen, jahrzehntelang hat die Bahn auf der Westküstenstrecke die Probleme nicht ernst genommen. Das wollte die Jamaika-Koalition nicht mehr hinnehmen.“
Es habe erst der Intervention des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten beim Bahnvorstand in Berlin bedurft, um die Weichen für den Ausbau der Marschbahn zwischen Hamburg und Westerland zu stellen. Gemeinsam mit Wirtschaftsminister Bernd Buchholz sei es nun in Abstimmung mit der Bahn gelungen, die Finanzierung für Verbesserung dieser wichtigen Westküstenverbindung auf die richtigen Gleise zu bringen.
Die Entscheidung der Bahn komme spät, bedeute aber für die betroffenen Nutzer – vor allem Pendler – Licht am Ende des langen Tunnels, in dem sie von der Bahn in den vergangenen zwei Jahren im Dunkeln sitzen gelassen worden seien. Inselbewohner, Pendler und Touristen könnten, wenn auch nicht sofort, aber dennoch in absehbarer Zeit wieder ihre Fahrten seriös planen, ihre Arbeitsstellen rechtzeitig erreichen oder ihr Urlaubsziel ansteuern.
„Das ist ein später, aber richtiger Schritt in Richtung Normalität“, so Arp.