Schleswig-Holstein steht hinter der Provinzial
Eine Fusion darf nicht einseitig auf dem Rücken der Beschäftigten in Schleswig-Holstein ausgetragen werden!
In der heutigen Debatte um die geplante Fusion der Provinzial Nordwest und der Provinzial Rheinland, sagte der Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Tobias Koch:
„Seit sieben Jahren wird nun also über ein Zusammengehen der beiden öffentlichen Versicherer verhandelt. Trotz mehrerer Anläufe ist die größte Hürde dabei, nämlich die Bewertung der beiden Unternehmen, nach wie vor nicht gelöst. Dennoch scheint es, als ob es dieses Mal am Ende tatsächlich zu einer Fusion kommen könnte.“
Ziel einer solchen Fusion sei es vorhandene Strukturen zu überdenken, Parallelstrukturen abzubauen und dadurch Effizienzpotentiale zu realisieren, all das seien verständliche Überlegungen der Eigentümer in einer derartigen Situation.
Tobias Koch stellte heraus: „Eine Fusion der Provinzial in Nordrhein-Westfalen darf nicht einseitig auf dem Rücken der Beschäftigten in Schleswig-Holstein ausgetragen werden!“ und weiter: „Unsere Hoffnungen ruhen dabei auf dem Schleswig-Holsteinischen Sparkassen- und Giroverband, der als Miteigentümer der Provinzial NordWest direkten Einfluss auf die Fusionsverhandlungen nehmen kann.
Dafür ist es wichtig, dass wir heute das klare Signal aussenden: Schleswig-Holstein steht hinter der Provinzial!“