Neue Zeitschiene für den Bau der A 20
Mit der Deges jetzt realistische Einschätzung möglich
Hart ins Gericht ging der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hans-Jörn Arp, noch einmal zum Thema A 20 mit der Vorgängerregierung, die das Parlament und damit auch die Öffentlichkeit über den wahren Planungsstand des Autobahnbauprojektes belogen hatte und so der aktuellen Regierung einen Scherbenhaufen hinterließ.
„Ministerpräsident Daniel Günther und Verkehrsminister Bernd Buchholz machen jetzt das, was die Vorgängerregierung damals hätte tun müssen: eine realistische Zeitschiene für die Fertigstellung der A 20 zu präsentieren – statt das Parlament und die Öffentlichkeit über den Stand der Planungen zu täuschen“, so Arp. Eine realistische Einschätzung des damaligen Ministerpräsidentenkandidaten Daniel Günther sei so nicht möglich gewesen – der Vorwurf eines gebrochenen Wahlversprechens somit auch nicht haltbar.
Bemerkenswert sei, dass der damalige SPD-Verkehrsminister Reinhard Meyer ab 2012 immer wieder verkündet habe, er würde eine seriöse Planung bei den Zeithorizonten vorweisen und für alle Bauabschnitte bis Ende 2016 Planungsreife schaffen - einschließlich der Elbquerung. Dabei seien unter seiner Regie die Planungen teilweise sogar eingestellt worden. Und: „Der LBV wurde weder strukturell noch personell in die Lage versetzt, seinen Aufgaben nachzukommen“, so Arp weiter.
Jetzt würde eine realistische Zeitschiene vorliegen – ein Verdienst der inzwischen eingesetzten Projektentwicklungsgesellschaft Deges, die bereits in Schleswig-Holstein gezeigt hat, dass sie zuverlässige und hochwertige Arbeit termingerecht bieten kann. Als Beispiel nannte Arp den vorbildlichen Ausbau der A 7.