Repowering und Akzeptanz im Vordergrund
CDU bleibt bei größerem Abstand zur Wohnbebauung
Andreas Hein, energiepolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, zum Thema „100 Tage Jamaika aus Sicht der Windenergie-Branche“:
Die Forderung von Reinhard Christiansen, Vorstand des Landesverbandes Windenergie, mehr Ausnahmen für Windenergieanlagen noch in diesem Jahr zu genehmigen, möge aus Sicht der Windenergie-Branche schlüssig sein – aus Sicht der CDU-Fraktion sei sie das jedoch nicht, so Hein.
Vielmehr gehe es darum, mehr Akzeptanz in der Bevölkerung zu erzielen. „Dazu trägt auch ein größerer Abstand als bisher zur Wohnbebauung bei“, so der CDU-Politiker. Die vom Landesverband Windenergie geforderte Erteilung von mehr Ausnahmen sei da kontraproduktiv.
„Der Verband möchte Planungssicherheit. Gerade die möchten wir schaffen.“ Dabei steht gerade an der schleswig-holsteinischen Westküste das Repowering der bestehenden Anlagen im Vordergrund. Und Hein gibt zu bedenken: „Eine Abkehr von der aktuellen Regelung, zu der bisher über 6000 Stellungnahmen eingegangen sind, würde ein neues Anhörungsverfahren bedeuten. Dies bedeute eine weitere Verzögerung in der Umsetzung neuer Projekte.“