CDU: Schuldenerlass für Millionäre und SPD-Gerechtigkeitssinn passen nicht zusammen
Neue Aufregung um möglichen HSH-Schuldenerlass
In dieser Woche sorgten Meldungen über einen neuen Schuldenerlass für einen HSH-Schuldner für neuen Wirbel. Wie unter anderem die Hamburger Morgenpost berichtet, sollen einer Containerschiffsreederei, die bei der angeschlagenen HSH Nordbank in der Kreide steht, möglicherweise Schulden erlassen werden. Die CDU-Fraktion zeigte sich irritiert. „So sieht es also aus, wenn Stegner und Schulz von Gerechtigkeit reden: Millionäre werden mittelbar auf Kosten der Steuerzahler von ihren Schulden befreit und können weiter ihr Luxusleben genießen. Über diese Auslegung sozialer Gerechtigkeit können sich Arbeitnehmer doch nur verwundert die Augen reiben.“
Nächste Woche wird auch der Landtag über den möglichen Schuldenerlass diskutieren.
Bereits im vergangenen Jahr hatte ein Schuldenerlass für einen weiteren Hamburger Reeder in Höhe von einer halben Milliarden Euro die Gemüter erhitzt und für ein parlamentarisches Nachspiel gesorgt.