Wir bringen Interessen der Windenergiebranche und des Allgemeinwohls in Einklang
Harte Kritik an der Opposition
Tobias Koch, Fraktionsvorsitzender der CDU im Schleswig-Holsteinischen Landtag, brachte es auf den Punkt: Die Energiewende könne nur dann gelingen, wenn alle Bürgerinnen und Bürger bei der Umsetzung mit ins Boot geholt würden. „Was wir brauchen, ist ein energiepolitischer Konsens zur Energiewende, der sich nicht bloß in dem allgemeinen Ziel erschöpft, sondern auch die konkreten Auswirkungen vor Ort beinhaltet“, so Koch. Die Jamaika-Koalition habe sich genau dieser Herausforderung gestellt und eine Lösung gefunden, die den unterschiedlichen Interessen bestmöglich gerecht werde.
Hart ins Gericht ging Koch mit der Opposition, insbesondere der SPD: „Hunderttausenden Wählerinnen und Wählern, die sich bei ihrer Wahlentscheidung auf die Hilfe des Wahl-o-maten verlassen haben, wurde durch das klare Ja der SPD zur Vergrößerung der Mindestabstände eine bewusste Falschinformation übermittelt. Das ist Wählertäuschung, Herr Dr. Stegner!“
Jamaika sei dagegen die Quadratur des Kreises gelungen, indem die Koalition alles noch einmal auf den Prüfstand gestellt und dadurch die Akzeptanz der Windenergie im Lande gestärkt habe. Von Anfang an habe man mit offenen Karten gespielt: Die neuen Abstände würden nur für Neuanlagen gelten, während das Repowering der Altanlagen nicht davon betroffen sei. Und: Auch wenn sich die CDU noch größere Abstände der Neuanlagen gewünscht hätte – die Koalition habe Kompromisse erfordert. „Mit 32 Prozent der Stimmen bei der Landtagswahl lag das aber in der Natur der Sache“, so Koch.