CDU: Stromkunden müssen tiefer in die Tasche greifen, weil Rot-Grün nichts getan hat
Überschüssiger Strom muss genutzt werden
In dieser Woche erging der Planfeststellungbeschluss für den dritten Abschnitt der Westküstenleitung. CDU-Fraktionschef Daniel Günther lobte die gute Arbeit des Unternehmens TenneT, das für den Bau verantwortlich ist. Günther wies jedoch auch darauf hin, dass der Strom aus Schleswig-Holstein vor 2025 nicht über die Elbe kommen und die hiesigen Stromkunden dafür die Zeche zahlen würden.
Der Fraktionschef kritisierte, dass die rot-grüne Landesregierung in den vergangenen fünf Jahren keine Lösung gefunden habe, wie der überschüssige Strom im Land alternativ genutzt werden könne.
„Dabei gäbe es die Möglichkeit, Strom auch für Wärme- und Warmwassererzeugung zu verbrauchen. Das ist viel besser als der heutige Wegwerfstrom. Auch bei der Speicherung – beispielsweise in Form von Wasserstoff, tut die Landesregierung viel zu wenig“, so Günther.
Von Albigs vollmundigem Wahlkampfversprechen im Jahr 2012, energieintensive Betriebe in Schleswig-Holstein anzusiedeln, sei nichts übriggeblieben. Trotz der hohen finanziellen Belastung, die der nicht abtransportierte und nicht verbrauchte Strom für die schleswig-holsteinischen Verbraucher bedeute, sei der Ausbau der Windkraft durch Rot-Grün weiter vorangetrieben worden. Schon heute müssten die Haushalte deshalb für die gleiche Jahresmenge Strom deutlich mehr zahlen als in anderen Bundesländern.