Antisemitismus entschieden entgegentreten
Vertrag über die Förderung des jüdischen Lebens
In der heutigen Plenardebatte zum Vertrag über die Förderung des jüdischen Lebens und dem Antrag zur Vorbeugung von Antisemitismus in der Schule, forderte Tobias Loose, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, offenem Antisemitismus entschieden entgegen zu treten.
Durch den heute verabschiedeten Staatsvertrag werde die Förderung jüdischer Gemeinden ausgeweitet und weitere Investitionsmittel zur Verfügung gestellt.
Mit Blick auf die 80. Jährung der Reichsprogromnacht sei es wichtig, sich an die menschenverachtenden Grausamkeiten gegen das jüdische Leben zu erinnern und diesen Tag als Mahnung vor neuem Antisemitismus zu verstehen, so Loose.
Gerade im Jahr der politischen Bildung 2019 müsse man sich in Schulen stärker mit dem Thema Antisemitismus auseinander setzen und den deutsch-israelischen Jugendaustausch weiter fördern. Auch der Ältestenrat werde den direkten Austausch mit Israel pflegen und unterstütze zusammen mit der Fraktion die Gründung eines parlamentarischen Freundeskreises zur deutsch-israelischen Zusammenarbeit.
Noch wichtiger sei es aber, die Zusammenarbeit mit Israel nicht alleine auf die Vergangenheit auszurichten, so könne Schleswig-Holstein in Zukunft beispielsweise auch durch die belebte Gründerszene Israels profitieren, betonte der Abgeordnete.
„Heute ist mit unseren Beschlüssen hier im Landtag ein guter Tag für das jüdische Leben in Schleswig-Holstein und die Deutsch-Israelische Zusammenarbeit. Von Tagen wie diesen wünsche ich mir noch mehr in der Zukunft“, so Loose abschließend.