Alles getan für bestmöglichen Präsenzunterricht
Schulstart gut gelungen
Tobias Koch, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, zog eine positive Bilanz bezüglich des Schulstarts nach den Sommerferien trotz aller Herausforderungen durch die Corona-Krise.
An erster Stelle stand, wieder den Präsenzunterricht zu ermöglichen. Denn auf rein digitalem Weg erreiche man nicht alle Schüler, nicht alle würden gleichermaßen lernen können. „Präsenzunterricht ist unabdingbar, wenn man gerechte Bildungschancen sichern möchte“, so der Fraktionsvorsitzende.
Und das habe an rund 97 Prozent aller Schulen im Lande gut funktioniert. Kochs Dank geht deshalb an alle Lehrkräfte, Schulleitungen und Beschäftigten des Bildungsministeriums, insbesondere an Bildungsministerin Karin Prien.
Die wenigen registrierten Infektionen seien auf Ansteckungen von außen zurückzuführen. Von einem dramatischen Anstieg der Infektionszahlen könne also in Schleswig-Holstein nicht die Rede sein: 37 Fälle unter über 400 000 Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Hausmeistern und Mitarbeitern. Die dringende Empfehlung der Bildungsministerin zum Tragen einer Maske in den ersten Schulwochen sei also vollkommen ausreichend gewesen. Inzwischen herrsche auch Rechtssicherheit dadurch, dass die Maskenpflicht in die Landesverordnung aufgenommen worden sei.
„Die SPD verbreitet hier nichts anderes als Hysterie – und das ist das Letzte, was die Menschen in einer solchen Krise gebrauchen können“, so Koch. Wer so handele, der sei weder in Kiel noch in Berlin regierungsfähig.
Einen Preis als größter Besserwisser bekomme der SPD-Politiker Habersaat, der sich nicht zu schade dafür gewesen sei, den Lernsommer als Flop zu bezeichnen und der Bildungsministerin die viel zu kurze Vorbereitungszeit vorzuwerfen. „Ja, mein Gott, hätten wir ein Jahr Zeit gehabt, den Lernsommer vorzubereiten, dann hätte der natürlich noch ganz anders ausgesehen“, so Tobias Koch. Doch die Pandemie sei nun einmal überraschend gekommen. Dennoch sei der Lernsommer ein voller Erfolg gewesen, ein Gewinn für alle Schülerinnen und Schüler, die daran teilgenommen hätten.
Abschließend ging der Fraktionsvorsitzende noch auf das Thema „Krankschreibungen von Lehrkräften“ ein. Ohne Attest hatten sich zunächst elf Prozent der Lehrkräfte als Risikogruppe eingeschätzt, nach Attestpflicht nur noch die Hälfte. Zwischen dem Anspruch auf gesundheitliche Unversehrtheit und dem Recht auf Bildung gelte es stets sorgsam abzuwägen. Die Folgen eines laxen Umgangs mit Krankschreibungen hätten nämlich sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch deren Familien zu tragen.