Verlässlichkeit bei Ausbau der Windenergie
Mit gemeinsamer Basis zum Erfolg
„Die Energiewende, die nach den Ereignissen von Fukushima eingeläutet wurde, ist ein gemeinsames Projekt von Politik und Bevölkerung. Und nur eine gemeinsame Basis wird dieses Projekt zum Erfolg führen“, begann Petra Nicolaisen, innenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, ihre Rede zum TOP 21, Regionalplanung Windkraft, in der heutigen Landtagssitzung.
So setzt Nicolaisen zusammen mit der Jamaika-Koalition darauf, Vertrauen zu schaffen, um mehr Akzeptanz für die Windenergie bei der Bevölkerung zu erreichen und gleichzeitig die Abstände zur Wohnbebauung nach Möglichkeit zu erhöhen.
Nicolaisen sagt: „Um es auf den Punkt zu bringen: Dort wo der Wind weht und bisher auch Anlagen akzeptiert sind, dort soll er auch weiterhin zur Energiegewinnung genutzt werden werden. Es ist doch Schwachsinn, die Repoweringflächen ins Landesinnere zu verlegen!“
Das bisherige Moratorium, dass den weiteren Bau von Windkraftanlagen beschränkt, solle aufrecht erhalten bleiben. Ausnahmegenehmigungen dürfen nur dann erteilt werden, wenn sie unserer Planung nicht entgegen stünden. Es müssen vorerst die rund 6500 Stellungnahmen zu den Regionalplänen Wind bearbeitet werden.