100-Tage-Bilanz der Jamaika-Regierung
Gute Regierungsarbeit für ein zukunftsfähiges Schleswig-Holstein
Tobias Koch, Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag, nahm im Rahmen der heutigen Plenartagung Stellung zur Regierungserklärung von Ministerpräsident Daniel Günther. Koch lobte ausdrücklich die Arbeit der vergangenen 100 Tage.
Mit dem Slogan „Anpacken statt rumschnacken“ habe die CDU die Landtagswahl gewonnen und trage jetzt – gemeinsam mit den Koalitionspartnern Bündnis 90/Die Grünen und der FDP die Regierungsverantwortung.
Hart ins Gericht ging Koch dabei mit der Arbeit der Opposition, insbesondere der SPD, die es sich in ihrer Rolle scheinbar sehr bequem gemacht habe. „In Lübeck werden mangels eigener Ideen schon CDU-Wahlkampfslogans kopiert, mit einem Mal möchte der SPD-Kandidat dort auch anpacken“, so Koch. Jedoch sei Rumschnacken charakteristisch für den Zustand der SPD im Lande. Die Sozialdemokraten seien 27 der vergangenen 30 Jahre in Regierungsverantwortung gewesen und würden nun anmahnen, was in 100 Tagen unter der neuen Regierung noch nicht geschehen sei. „Gut, dass die SPD jetzt nichts anderes mehr sein möchte als Oppositionspartei“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende weiter.
Die Bilanz der ersten 100 tage sreche für sich: Mehr als ein Dutzend Gesetze, mehrere Bundesratsinitiativen und diverse Konzepte. Wiedereinführung von G9 im Bereich Schulen, Kita-Neufinanzierung, Änderung des Landeswaldgesetzes in Hinblick auf Wald-Kitas, Entlastung bei den Elternbeiträgen, Abschaffung der Pflicht der Gemeinden, Straßenausbaubeiträge zu erheben, Anstoß der Neuordnung des kommunalen Finanzausgleichs, um nur einige der Initiativen zu nennen. Diese Liste ließe sich mit der Abschaffung der Pferdesteuer ganz im Sinne der Förderung des Breitensports, der Stärkung der Polizei durch Stopp der Schließung der Polizeidienststellen und mehr Mitarbeiter sowie zusätzliche Mittel zur Bekämpfung des Einbruchdiebstahls problemlos erweitern.
Breiten Raum habe die Förderung der Infrastruktur eingenommen. Der Ausbau der Rader Hochbrücke konnte sechsspurig durchgesetzt werden. Infrastruktur sei aber auch das Stichwort beim Programm zur Förderung der Sportstätten in Schleswig-Holstein. Zusätzliche 15 Millionen seien dort bereitgestellt worden.
„Das ist gute Regierungsarbeit, so wie wir sie uns vorstellen“, so Koch, der auch einen Blick in die Zukunft wagte: „Mit den Anträgen zur Sportentwicklungsplanung, zum Zukunftslabor soziale Sicherung, zur Landesstrategie biologische Vielfalt, zur Einführung einer Meistergründungsprämie und zur Schaffung eines Fonds für Barrierefreiheit nehmen wir schon jetzt die nächsten Projekte in Angriff“, kündigte Tobias Koch an.