Günther hat Kurs gehalten
Stabilität, Kontinuität und Verlässlichkeit Garanten für die Demokratie
Tobias Koch, Fraktionsvorsitzender der CDU im schleswig-holsteinischen Landtag, gratulierte heute (4. Juli 2018) im Plenum Ministerpräsident Daniel Günther zu dessen Regierungserklärung:
„Mit Ihrer klaren Positionsbestimmung haben Sie dem Land Gewicht und Einfluss in der Bundespolitik verschafft und unserer Kanzlerin Angela Merkel den Rücken gestärkt“, so Koch. Günther habe Kurs gehalten und versucht, Lösungen herauszuarbeiten, anstatt nur wahllos Kritik an anderen zu üben.
„Als Christdemokraten sind wir uns der Bedeutung von Stabilität, Kontinuität und Verlässlichkeit bewusst“, so der Fraktionsvorsitzende weiter. Nur so könne das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Demokratie funktionieren. Jamaika setze den eingeschlagenen Kurs kraftvoll fort: Stärkung der Polizei und Justiz, 100-prozentige Unterrichtsversorgung für bestmögliche Bildungschancen, Schaffen statt Streichen von Lehrerstellen, Investitionen erstmals über einer Milliarde Euro und einer Quote von über 10 Prozent, Ausbau der Windenergie im Einklang mit der Akzeptanz in der Bevölkerung. Entlastung der Eltern und Kommunen beim Thema Kita bei gleichzeitiger Steigerung der Qualität, Kommunalpaket und Erhöhung der Bezüge der Grundschullehrer auf A 13.
Koch hab noch einmal die konstruktive Zusammenarbeit der Jamaika-Partner hervor. „Wir heben uns wohlwollend vom Berliner Hick-Hack ab“, so Koch, der auch das Thema Flüchtlingspolitik ansprach: „Bei uns in Schleswig-Holstein steht die Humanität an erster Stelle.“ Die erfordere aber immer auch die Bereitschaft und die Akzeptanz der Bevölkerung, diesen Weg mitzugehen – und das setze vertrauen in rechtsstaatliche Prozesse voraus.
Abschließend plädierte Koch, sich für ein einiges Europa stark zu machen: „Die Ereignisse der letzten Wochen haben uns einen Blick in den Abgrund gewährt, der deutlich gemacht hat, wie fragil die politische Stabilität in Deutschland mittlerweile geworden ist und wie schnell die große Errungenschaft des europäischen Einigungsprozesses gefährdet ist.“