Petra Nicolaisen: Zwang zu Straßenausbeiträgen aufheben
Kommunale Selbstverwaltung soll gestärkt werden
In der heutigen Landtagssitzung wurde ein Gesetzentwurf der Regierungsfraktionen in den zuständigen Innen- und Rechtsausschuss überwiesen, in dem die Erhebungspflicht für Straßenausbaubeiträgen aufgehoben wird.
Ja, solche Beiträge seien ein Weg zur Finanzierung des Straßenausbaus, so die kommunalpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Petra Nicolaisen. „Aber sie sind weder der einzige noch der beste Weg; denn die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen verursacht bei vielen Bürgern Unmut und bei vielen Verwaltungen einen erheblichen Verwaltungsaufwand. Dieser steht nicht immer im Verhältnis zum Straßenausbau.“
Die Beiträge von oftmals tausenden Euro stellten viele Menschen vor existenzielle Probleme. Die Kommunen und Entscheider vor Ort könnten im Einzelfall am besten entscheiden, wann Beiträge wirklich notwendig und angemessen seien.
Nicolaisen fügte hinzu: „Wichtig ist uns dabei, dass der Verzicht auf die Erhebung nicht zum Nachteil bei der Genehmigung des Kommunalhaushaltes oder bei der Mittelzuweisung durch das Land führt.“