Bildung und Klimaschutz gehören eng zusammen
Landesstrategie Bildung für nachhaltige Entwicklung
In der heutigen Plenardebatte sprach sich Tobias Loose, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, für mehr Raum für Nachhaltigkeit und Klimaschutz, besonders in der Bildung, aus.
„Wir können uns gar nicht genug Engagement für den Klimaschutz wünschen. Wir müssen gemeinsam alles dafür tun, dass die Ziele der UN-Klimakonferenz in Paris aus 2015 erreicht werden. Wir sind kurz davor, dass die Klimapolitik die Mutter aller unserer Probleme wird. Darum müssen wir uns kümmern“, so Loose.
Auch in Schleswig-Holstein spüre man durch den trockenen Sommer die Auswirkungen des Klimawandels. Dieses Problem müsse man erkennen und klimafreundliche Entwicklungen z.B. durch eine stärkere Nutzung erneuerbarer Energien unterstützen.
Es sei gut, dass sich gerade junge Menschen unter dem Motto #FridaysForFuture zu Wort melden - die Jamaika-Koalition werde sich intensiv mit den Forderungen auseinandersetzen. Trotzdem dürfe man die Schulpflicht nicht vernachlässigen, denn wer nicht regelmäßig zur Schule gehe schade sich in erster Linie selbst. Bildung und Klimaschutz gehöre dennoch eng zusammen, deshalb habe die Jamaika-Koalition einen Antrag zur Entwicklung einer Landesstrategie Bildung für nachhaltige Entwicklung eingebracht
„Klimaschutz und Nachhaltigkeit fängt bei jedem einzelnen von uns selber an. Und da ist Bildung der Schlüssel. Und gerade deshalb glaube ich, dass es wichtig ist, dass wir alle mehr über Nachhaltigkeit und Klimaschutz wissen- vom Kindergartenkind bis zum Rentner. Freiwilliges Mitmachen aus Überzeugung für den Klimaschutz ist besser als jedes Verbot und jede Regulierung“, machte Loose deutlich.