G 20: Die Täter beim Namen nennen
Demokratische Kräfte müssen gemeinsam Gewaltexzesse verurteilen
Tobias Koch, Fraktionsvorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, nahm in der heutigen Landtagssitzung Stellung zur Beteiligung von Linksextremen beiden Gewaltexzessen während des G 20-Gipfels in Hamburg.
Schockierende Bilder, die an bürgerkriegsähnliche Zustände erinnerten: Das sei die Situation in Hamburg anlässlich des G-20-Gipfels gewesen.
Diese Gewalt verurteile die CDU-Fraktion auf das Allerschärfste. Jetzt gelte es, die Ereignisse aufzuarbeiten und daraus die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen. Die politische Konsequenz könne nur darin bestehen, dass alle demokratischen Kräfte gemeinsam diese Gewaltexzesse verurteilten und dabei auch die Täter eindeutig benennen würden, in diesem Fall in erster Linie linksextremistische Gruppen.
Der Versuch von Dr. Stegner und SPD-Kanzlerkandidat Schulz, alles was links ist, per se mit Frieden und Toleranz gleichzusetzen, sei vor diesem Hintergrund schlichtweg Unsinn. In Hamburg habe man es definitiv mit gewaltbereitem Linksextremismus zu tun gehabt. Dieses Thema habe man in den letzten Jahren sträflich vernachlässigt.
Rechtsfreie Räume wie die "Rote Flora" dürfe es nicht länger geben, so Koch. Man könne nicht weiter tolerieren, dass damit Vorbereitungs- und Rückzugsräume für gewalttätige Extremisten vorhanden seien.