Tobias Koch und Tobias Loose stellen Schulstudie vor
Bildungsstaatsvertrag soll Zusammenarbeit der Länder stärken
Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Tobias Koch, und der bildungspolitische Sprecher, Tobias Loose, stellten heute (09. März) die Schulstudie 2018 vor. Diese stellt aktuelle Einschätzungen der Bevölkerung zu bildungspolitischen Themen vor, in Auftrag gegeben wurde die Studie von den Fraktionsvorsitzenden der Union in Bund und Ländern.
Ein zentrales Ergebnis der Schulstudie ist eine breite Zustimmung zu einem Bildungsstaatsvertrag. „72 Prozent der Befragten sehen in einem Bildungsstaatsvertrag eine mögliche Lösung für eine größere Vereinheitlichung im Bundesgebiet. Als Jamaika-Koalition haben wir bereits im Koalitionsvertrag eine stärkere Zusammenarbeit der Bundesländer angemahnt und eine Enquetekommission vorgeschlagen“, erklärte Tobias Koch.
Die Kultusministerkonferenz allein könne beim Thema Kooperation im Bildungsbereich nicht genügend Impulse geben, daher müsse es einen größeren Aufschlag geben. Bei diesem könne Jamaika eine Rolle als Vermittler einnehmen, so Koch.
Tobias Loose stellte fest, die Studie zeige zudem, dass berufliche Bildung eine stärkere Wertschätzung erfahren solle. Ausbildung und Studium dürften nicht in Konkurrenz zueinander gedacht werden. Außerdem solle die Durchlässigkeit der Systeme weiter verbessert werden.
„Der absehbare Fachkräftemangel wird noch stärker dazu führen, dass Ausbildungsberufe an Attraktivität gewinnen müssen. Dazu ist die Gründung des SHIBBs ein wichtiger Baustein“, führte Loose aus. Die Umfrage zeige, dass Schleswig-Holstein auf dem richtigen Weg im Bereich der beruflichen Bildung sei.