Newsletter 13/26
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,
auf Landesebene wurden in dieser Woche wieder wichtige Weichenstellungen für die Zukunft vorgenommen. Mit dem zweiten Nachtragshaushalt 2026, den das Landeskabinett am Dienstag auf den Weg gebracht hat, setzt Schwarz-Grün klare Schwerpunkte bei Bildung, Verlässlichkeit und solider Finanzpolitik. Denn mit diesem Nachtrag wird gleich eine Vielzahl von politischen Herausforderungen angepackt. Lesen Sie hierzu gerne den heutigen Newsletterbeitrag, in dem wir Ihnen einmal detaillierter darstellen, was sich hinter dem Nachtragshaushalt verbirgt.
Anfang der Woche war das Land Ausrichter eines Bahndialogs auf Sylt zur Situation rund um die Marschbahn. Der dort zwischen dem Bund, dem Land und der Deutschen Bahn vereinbarte Fünf-Punkte-Plan ist ein wichtiger Schritt, um die Situation auf der Westküstenstrecke zu verbessern. Entscheidend bleibt jedoch, dass dauerhafte Stabilität nur durch mehr Kapazität erreicht werden kann und langfristig der zweigleisige Ausbau sowie die Elektrifizierung der Strecke notwendig sind. Das Land geht hierbei über das hinaus, was es eigentlich müsste und sorgt mit seiner Vorfinanzierung dafür, dass es vorangeht. Nun muss auch der Bund seinen Worten Taten folgen lassen!
Zukunftsträchtig war auch die gestrige Unterzeichnung der Zielvereinbarung mit den Fischereiverbänden. Die Ostseefischer erhalten vom Land in den kommenden zehn Jahren jährlich 750.000 Euro und beteiligen sich im Gegenzug bei zahlreichen Maßnahmen, die ganz konkret dem Ostseeschutz dienen. Dadurch erhalten die Fischer, die ihr Handwerk unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ausüben, zum einen eine zusätzliche Einnahmequelle. Zum anderen leisten sie aber einen noch aktiveren Beitrag zum Schutz der Ostsee und zur Erholung der Fischbestände als sowieso schon!
Um die Ostsee ging es am Wochenende auch in Kiel. Im Olympia-Referendum haben die Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt entschieden, dass sich die Stadt als insbesondere maritimer Partner eines Hauptaustragsungsortes für die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 oder 2044 beteiligt. Mit 63,5 Prozent Zustimmung ist dies ein deutliches Votum für die Bewerbung und für die Austragung in Kiel. Das Ergebnis ist ein großer Erfolg für die Stadt und für ganz Schleswig-Holstein und zeigt die große Unterstützung für diese sportliche und gesellschaftliche Großchance.
Nun wünsche ich Ihnen viel Freude beim Lesen des Newsletterbeitrages und ein schönes Wochenende.
Ihr
Tobias Koch
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In der vergangenen Woche wurde der von der Landesregierung beschlossene zweite Nachtragshaushalt für das Jahr 2026 vorgestellt