Für unsere Wälder: CDU-Fraktion erneut beim Einheitsbuddeln dabei

Wie in jedem Jahr, beteiligte sich die CDU-Landtagsfraktion am vergangenen Dienstag am Einheitsbuddeln. Das Einheitsbuddeln wurde im Jahr 2019 vom Land Schleswig-Holstein ins Leben gerufen und findet seitdem rund um den Tag der Deutschen Einheit statt. Die Idee dahinter ist, dass sich möglichst viele Menschen beteiligen und einen oder mehrere Bäume pflanzen. Ziel ist es, dass rund um den 3. Oktober deutschlandweit 100.000 Bäume gepflanzt werden. So wird Jahr für Jahr der Baumbestand in ganz Deutschland erhöht. Das gemeinsame Pflanzen der Bäume soll zudem Menschen zusammenbringen und unterstützt außerdem den Schutz des Klimas.

Die Mitglieder der CDU-Landtagsfraktion pflanzten in diesem Jahr daher erneut 300 standortgerechte Buchen, Douglasien und Eichen, dieses Mal auf Gut Rögen in Gammelby im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Mit dabei waren außerdem Vertreter des Waldbesitzerverbandes Schleswig-Holstein, mit denen die CDU-Landtagsfraktion im Vorfeld des Einheitsbuddelns in Gespräch kam. Hierbei standen die aktuellen Herausforderungen und Perspektiven des Waldbaus im Mittelpunkt.

Eine zentrale Herausforderung für die Forstwirtschaft sei die Anpassung der Wälder an den Klimawandel. Steigende Durchschnittstemperaturen, längere Trockenperioden, zunehmende Wetterextreme sowie neue Schädlings- und Krankheitsrisiken würden die Bedingungen verändern, unter denen Wälder wachsen. Für die Waldbesitzer bedeute dies, den Waldumbau langfristig zu planen und die Baumartenwahl stärker an den zukünftigen Standortbedingungen auszurichten.

Ziel sei der Aufbau strukturreicher, artenreicher und klimastabiler Mischwälder, die unterschiedliche Risiken besser abpuffern können. Gleichzeitig müssten die Wälder auch künftig ihre vielfältigen Funktionen erfüllen, sei es als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, für den Wasserhaushalt und die Erholung, als Kohlenstoffspeicher und nicht zuletzt als Produzenten des nachwachsenden Rohstoffs Holz.

Denn Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der in zahlreichen Bereichen eingesetzt und einen wichtigen Beitrag zu einer stärker auf nachwachsende Rohstoffe ausgerichteten Wirtschaft leisten könne. Eine nachhaltige und leistungsfähige Forstwirtschaft würde dabei die Grundlage für die gesamte nachgelagerte Wertschöpfungskette bilden. Diese sei in Schleswig-Holstein bereits sehr gut ausgeprägt und müsse zwingend erhalten werden, so die Waldbesitzer.

Nach dem Gespräch und dem Einheitsbuddeln ruft der Fraktionsvorsitzende, Tobias Koch, alle Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holstein zur Teilnahme an der Aktion auf: „Unser Land ist nach wie vor das waldärmste Bundesland. Langfristig soll der Waldanteil im Land daher auf 12 Prozent erhöht werden. Bäume zu pflanzen und damit neuen Wald zu schaffen, ist aktiver Klima- und Umweltschutz und stärkt unsere Forstwirtschaft. Daran kann sich jeder beteiligen – das Einheitsbuddeln lädt förmlich dazu ein.“

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