Fördeforum "Klimaneutrales Industrieland"

Am vergangenen Dienstag luden der Fraktionsvorsitzende Tobias Koch und der energiepolitische Sprecher Andreas Hein im Namen der CDU-Fraktion zum Fördeforum „Klimaneutrales Industrieland“ ein.

Schleswig-Holstein ist bundesweiter „Marktführer“ in der Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien. Das wollen wir auch weiterhin bleiben! Das gemeinsame Ziel ist es, klimaneutrales Industrieland zu werden.

Die Podiumsgäste des Abends zeigten aus unterschiedlichen Blickwinkeln Wege auf, um die Klimaneutralität zu erreichen. Dabei wurde deutlich, dass Schleswig-Holstein sich bereits auf einem guten Weg befindet. Gleichzeitig gibt es nach wie vor Bedarfe und Herausforderungen.

Einen Impulsvortrag zum Thema hielt zunächst der Abenteurer und Expeditionsleiter Arved Fuchs. Er zeigte eindrucksvoll die Folgen des Klimawandels auf, die bereits jetzt insbesondere rund um den Nordpol sichtbar sind. Wichtig sei aus seiner Sicht, dass man miteinander im Gespräch bleibe und die Menschen im Land mitnehme. Nur mit einer breiten gesellschaftlichen Zustimmung und mit einem gemeinsamen Kraftakt könne das Ziel der Klimaneutralität erreicht werden.

Anschließend informierten die weiteren Gäste Torsten Krohn vom Zementwerk Lägerdorf der Holcim GmbH, Markus Müller von RWE und Dr. Dirk Steinbrink von TKMS das Publikum in ihren Kurzvorträgen über die eigenen Unternehmensprojekte zur Reduzierung von CO2-Emissionen. So ist Holcim dabei, Prozesse in ihrem Zementwerk in Lägerdorf zu dekarbonisieren – denn gerade bei der Zementherstellung entsteht bisher sehr viel CO2.

Markus Müller von RWE berichtete von der laufenden Planung eines Wasserstoff-Elektrolyseurs in Büttel. Gerade die Nähe zur Industrie in Brunsbüttel sowie zum künftigen Wasserstoff-Kernnetz mache es attraktiv für RWE, dieses Vorhaben weiter zu verfolgen – gleichzeitig gäbe es aber noch regulatorische Fragen und Hemmnisse.

Und auch das Unternehmen TKMS ist bemüht, seine Herstellungspraktiken und -prozesse zunehmend nachhaltiger zu gestalten.

Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen zeigte sich daher beeindruckt von den verschiedenen Ideen und Herangehensweisen, die die Gäste in ihren Vorträgen aufzeigten.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion bot sich für das Publikum die Gelegenheit eigene Fragen an das Podium zu stellen und Impulse mitzugeben

Der Abend machte einmal mehr deutlich, dass das Ziel, klimaneutrales Industrieland zu werden, der richtige Weg ist. Jedes Projekt zur Reduzierung von CO2-Emissionen kann unser Land einen Schritt näher an das gemeinsame Ziel heranbringen.

Wir bedanken uns für den gelungenen Abend und die verschiedenen Impulse und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.

 

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