Die Verbindung von Ökonomie und Ökologie wird zukünftig in den Finanzanlagen gelebt

Der finanzpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Ole-Christopher Plambeck erklärte heute in seiner Rede: „Unser Jamaika-Ziel ist es, die Finanzanlagen des Landes Schleswig-Holstein verbindlich an ökologischen, sozialen und ethischen Kriterien auszurichten. Dabei bleibt die Wirtschaftlichkeit einer Anlage weiterhin höchste Priorität!“

Jamaika wolle die Finanzanlagen stärker an sozialen und ökologischen Kriterien, wie Ressourcenschutz oder Vermeidung von CO2-Emissionen, sowie an guter Unternehmensführung ausrichten. Sie gäben damit auch bei den Finanzanlagen die richtigen Antworten auf die Probleme unserer Zeit.

„Dabei ist für uns klar, dass die Rendite der Anlagen auf der einen Seite zu hundert Prozent stimmen muss und auf der anderen Seite Nachhaltiges Investieren der Leitgedanken in unseren Investments darstellen wird“, so der Abgeordnete.

Es gehe dabei nicht darum bestimmte Branchen, Unternehmen oder Staaten zu vermeiden, sondern vor allem Umwelt- und Ressourcen-Schutz sowie gute Unternehmensführung mit einer gezielten Anlage zu stärken.

Es gebe schon jetzt mehrere Hundert Fonds mit nachhaltigen Kriterien auf dem deutschen Markt, Tendenz steigend. Dabei könne man auch vor eigener Haustür investieren.

Plambeck erklärte: „Die Anhörung zum Gesetzentwurf und viele Beratungen haben wir genutzt, um dieses Thema genau zu diskutieren und abzuwägen, was als nachhaltig, sozial oder ethisch korrekt gilt und was nicht. Dabei war immer der Leitgedanke, dass die Sicherung des Vermögens und auch eine anständige Rendite nicht verloren gehen dürfen, sondern, dass das Ziel, einer anständigen Rendite sogar gestärkt wird.“

Genau angesehen und abgewogen hätten sie die Kriterien für den Ausschluss von Staaten. Dabei seien viele europäische Staaten, aber auch Gliedstaaten wie Kalifornien dazugekommen, denn gerade der CDU sei neben dem wirtschaftlichen Aspekt, der europäische Gedanke und die Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn sehr wichtig, welches man nicht durch Ausschlüsse gefährden wolle.

Mit dem Änderungsantrag habe man einige Punkte am Gesetzentwurf verändert, die insbesondere den wirtschaftlichen Aspekt der Finanzanlagen und die zielgenaueren Investitionen in unterschiedliche Staaten deutlich unterstreichen würden. Man werde außerdem bereits nach drei Jahren eine Evaluierung durchführen und sich regelmäßig im Finanzausschuss über die Entwicklungen berichten lassen.

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