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zu TOP 2: SPD, Grüne und SSW betreiben gesetzlich verordnete Tierquälerei

In seinem heutigen (14. Mai 2014) Debattenbeitrag zur Änderung des Landesjagdgesetzes hat der jagdpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Hauke Göttsch, eine konsequente Ausrichtung der Vorschriften für die Verwendung von Munition am Tierwohl gefordert. Das Verbot bleifreier Munition werde diesem zum jetzigen Zeitpunkt nicht gerecht:

„Wenn – und das ist die entscheidende Einschränkung – bleifreie Munition genauso sicher und schnell töten würde, wie Blei-Munition, hätten wir diese Diskussion nicht. So aber müssen wir sie führen“, erklärte Göttsch in Kiel.

Göttsch wies auf die entsprechende Petition des ehemaligen Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen hin, die mittlerweile schon über 3500 Unterstützer habe.

Seit April 2013 werde über den Gesetzentwurf von SPD, Grünen und SSW zur Zwangseinführung bleifreier Munition diskutiert. An den Fakten habe sich nichts geändert:

+Bleifreie Munition hat eine verzögerte Tötungswirkung

+In Wald- und Forstrevieren gibt es unterschiedliche Schussdistanzen. Je größer die Distanz, desto geringer sei die Aufprallenergie und damit die Tötungswirkung der Munition.

Aus diesen Gründen werde in skandinavischen Ländern längst wieder auf Bleimunition umgestellt. Im Hinblick auf den immer wieder erhobenen Vorwurf, durch Bleimunition würden Seeadler getötet, wies Göttsch auf die in Folge einer Initiative der Jägerschaft trotz der derzeitig verwendeten Bleimunition gestiegene Seeadlerpopulation im Land hin.

„Im Übrigen kommen durch Windkraftanlagen 20 mal so viele Seeadler zu Tode“, sagte der CDU-Abgeordnete.

Der CDU-Abgeordnete wies darauf hin, dass nach Angaben des zuständigen Bundesministeriums das Land für die Regelung der Verwendung von Munition noch nicht einmal die eindeutige Gesetzgebungskompetenz habe.

„Aber auch diese Fakten interessieren Sie nicht. Sie sprechen den Jägern ab, sich wirklich um das Tierwohl zu sorgen. Die Leidtragenden Ihres Gesetzes werden die Tiere sein. Und Sie zwingen die Jäger mit Ihrem Gesetz zur Tierquälerei“, so Göttsch.

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Kai Pörksen
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