| Nr. 395/15

Wölfe in Schleswig-Holstein – höchste Zeit zum Handeln

Nach der heutigen (09. September 2015) Anhörung im Agrar- und Umweltausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtages zu Kontakten zwischen Mensch und Wolf hat der jagdpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hauke Göttsch, Minister Habeck zum Handeln aufgefordert:

„Wölfe gibt es nun schon länger in Schleswig-Holstein. Diese Entwicklung ist grundsätzlich zu begrüßen. Auch die Einrichtung eines „Runden Tisches“ deutet in die richtige Richtung. Wir brauchen aber endlich konkrete Handlungsanweisungen zum Umgang mit dem Wolf. Der Gesamtprozess ist ins Stocken geraten“, erklärte Göttsch in Kiel.

Folgende Handlungsnotwendigkeiten habe die heutige Anhörung aufgezeigt:

- es fehlen wirkungsvolle Ansätze zum Schutz vor Schafherden vor Wölfen
- das Antragswesen bei Schäden ist zu kompliziert und zeitaufwändig;
- Entschädigungszahlungen erfolgen nur schleppend, die Entschädigungsobergrenze ist nicht gerechtfertigt;
- auf den Umgang mit auffälligen Wölfen ist nach wie vor niemand vorbereitet;
- die Vergrämung hat sich als nicht abschließend und unbefriedigend erwiesen;
- der Umgang mit verletzten Wölfen ist weiterhin ungeklärt;
- der Managementplan ist veraltet und muss endlich alltagstauglich formuliert werden.

Göttsch: „Keines der aufgezeigten Probleme ist neu. Für keines der lange bekannten Probleme ist bislang eine abschließende Lösung in Sicht. Es wird Zeit, dass sich das ändert.“

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Kai Pörksen
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
Telefon: 0431/988-1440

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