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Wenn Frau Fritzen bei Terminen mit Andersdenkenden nicht immer durch Abwesenheit glänzte, würde sie nicht so einen Unsinn erzählen

Der jagdpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Hauke Göttsch, hat die heutige (04. April 2014) Kritik der Grünen Abgeordneten Marlies Fritzen an der Petition des ehemaligen Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen zurück gewiesen:

„Frau Fritzen ist bekannt dafür, bei Terminen mit Andersdenkenden durch Abwesenheit zu glänzen. Wenn sie sich einmal mit deren Fakten auseinander setzen würde, dann würde sie nicht immer solchen Unsinn erzählen“, erklärte Göttsch in Kiel.

Der CDU-Abgeordnete forderte Fritzen auf, nicht länger jedem fachlichen Argument damit zu begegnen, dass dieses der „Instrumentalisierung“ diene.

„Viele Jäger haben die persönliche Erfahrung gemacht, dass mit bleifreier Munition geschossene Tiere mehr leiden. Und zwar auch dann, wenn der Schuss ein vergleichbarer Treffer war“, erklärte Göttsch in Kiel.

Es gäbe eine Vielzahl von Studien, die genau diese praktische Erfahrung auch belegten. Fritzen weigere sich beharrlich, diese auch nur zur Kenntnis zu nehmen. Statt dessen werfe sie den Jägern – und auch Carstensen – vor, den Tierschutz „populistisch zu instrumentalisieren“, um weiter mit Blei zu schießen. Fritzen setze sich nicht im Ansatz mit Carstensens Vorschlägen auseinander, die lediglich eine Übergangsfrist vorsehen, bis es bleifreie Munition gibt, deren Tierschutzgerechtigkeit wissenschaftlich zweifelsfrei bewiesen ist.

„Wie vielen anderen Jägern auch, geht es Peter Harry Carstensen nicht darum, mit Blei zu schießen. Er will mit der Munition schießen, die das Wild am wenigsten leiden lässt“, so Göttsch.

Fritzen spreche dieses Motiv jedem Jäger, der nicht ihre Auffassung teilt – und an erster Stelle Peter Harry Carstensen - ab.

„Das ist zutiefst ehrverletzend. Zu einer Entschuldigung fordere ich sie gleichwohl nicht auf, weil das bei dieser Überzeugungstäterin sinnlos wäre“, so Göttsch abschließend.

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