| Nr. 009/10

Vernetzung im Gesundheitswesen ist eine Voraussetzung für die Aufrechterhaltung der flächendeckenden Versorgung

Die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Ursula Sassen, hat die Vernetzung im Gesundheitswesen bei ihrem heutigen Kongressbesuch in Kiel als eine Voraussetzung für die Aufrechterhaltung der flächendeckenden Gesundheitsversorgung bezeichnet:

„Mir macht der absehbare Mangel niedergelassener Ärzte in Schleswig-Holstein große Sorge. Das gilt ganz besonders für die ländlichen Regionen. Ich begrüße deshalb, dass auf dem Kongress auch und gerade die Vernetzung der niedergelassenen Ärzte thematisiert wird“, erklärte Sassen in Kiel.

Vernetzung und Kooperationen trügen mit dazu bei, auch in Zukunft die flächendeckende Versorgung aufrecht zu erhalten.

„Die Niederlassung auch im ländlichen Raum muss für Allgemeinmediziner wieder attraktiver werden“, forderte die Gesundheitsexpertin. Sie verwies auf diesbezügliche Bestrebungen der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein, die Möglichkeiten für ein Modellprojekt zur Einzelleistungsvergütung in unserem Bundesland zu untersuchen.

Mit besonderer Aufmerksamkeit müsse auch der zunehmende Trend des Ankaufs von Arztpraxen durch Kliniken und der damit einhergehende Verlust von Arztsitzen – vornehmlich Hausarztsitzen – beobachtet werden. „Ein Hausarzt als Franchisenehmer einer Klinikkette ist für mich nicht vorstellbar. Die Unabhängigkeit des niedergelassenen Arztes als Heilberufler muss gewährleistet bleiben“, so Sassen.

Gerade vor diesem Hintergrund sei die Vernetzung im Gesundheitswesen für die niedergelassenen Ärzte eine Option, stellte die CDU-Politikerin abschließend fest.

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Kai Pörksen (Pressesprecher)
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
Telefon: 0431/988-1440

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