Heiner Rickers

Heiner Rickers
Agrar und Umwelt, Ländliche Räume, Tierschutz

| Nr. 03/16

Trotz aller Artenschutzmaßnahmen kommt unser Niederwild nicht wieder auf die Beine

Der umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Heiner Rickers, hat anlässlich der heutigen (06. Januar 20.16) Vorstellung des Jagd- und Artenschutzberichtes durch Minister Robert Habeck eine Neubewertung des Artenschutzes gefordert.

„Ich halte die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte für alarmierend. Trotz aller Artenschutzmaßnahmen kommt vor allem unser Niederwild nicht wieder auf die Beine. Auch wo ideale Lebensräume geschaffen wurden, fehlt die Artenvielfalt. Das gilt ausdrücklich auch auf den Naturschutzflächen. Deshalb muss Minister Habeck mit seiner ständigen Kritik an Landwirten zu kurz springen“, erklärte Rickers.

In den vergangenen 30 Jahren habe sich in Schleswig-Holstein eine deutliche Schere in der Entwicklung der Arten geöffnet. Trotz gestiegener Abschusszahlen nehme der Bestand an Raubtieren insgesamt zu. Auch die Zahl der Wildgänse habe sich exponentiell gesteigert. Demgegenüber sinke der Bestand des Niederwildes, oder stagniere auf niedrigstem Niveau.

„Bodenbrüter und Kleintiere gibt es kaum noch. Diese Entwicklung kann angesichts der Ausweitung der Naturschutzflächen in den vergangenen Jahrzehnten unmöglich allein an einer extensiven Bewirtschaftung liegen. Auch wer mit offenen Augen über Naturschutzflächen geht, sieht immer seltener Fasane, Rebhühner, Hasen und Kaninchen“, mahnte Rickers.

Ziel des Artenschutzes müsse jedoch der Erhalt aller heimischen Arten sein.

„Wir müssen deshalb den Ursachen dieser Entwicklung auf den Grund gehen. Das ist Aufgabe des Umweltministers“, forderte Rickers.

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Kai Pörksen (Pressesprecher)
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
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