Andreas Hein

Andreas Hein
Energie, Forschung, Außenwirtschaft

Wasserstoff | | Nr. 371/20

TOP 62: H2 aus SH - eine Erfolgsgeschichte für Schleswig-Holstein!

Es gilt das gesprochene Wort!

Anrede,

seit etwa drei Jahren bin ich nun im schleswig-holsteinischen Landtag und ich glaube, ich darf behaupten: Wasserstoff ist mein Thema.

Anfangs wurde ich damit noch belächelt, heute längst nicht mehr. Nach diversen Anträgen in diesem Hause liegt nun die Wasserstoffstrategie des Landes auf dem Tisch.

Fakt ist: Wasserstoff hat nicht nur Zukunft, nein, Wasserstoff ist unsere Zukunft in der Energieversorgung.

Wasserstoff ist die Kohle von morgen, sagte Jules Verne schon 1874. Ähnliche Zitate hörte man in den letzten Monaten viele.

Es ist sicher müßig darüber zu diskutieren, warum es so lange gedauert hat. Viel wichtiger ist mir, dass wir das jetzt endlich in die Realität umsetzen, denn der Weg weg von den fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas ist besiegelt.

Nach der Wasserstoffstrategie des Bundes und der norddeutschen Länder fügt sich unsere schleswig-holsteinische Strategie ergänzend an diese an - und soll der Rahmen für die zukünftige konsequente Umsetzung der Energiewende sein.

Die Stromwende haben wir in Schleswig-Holstein geschafft. Wir haben sogar mehr erneuerbaren Strom, als wir derzeit verbrauchen.
Und genau deshalb ist Wasserstoff so wichtig, weil es das verbindende Element vom Strom in die anderen Bereiche, in die anderen Sektoren wie die Wärmeversorgung, die Industrie oder in die Mobilität ist.

Bereits heute haben wir bei uns im Land absolute Leuchtturmprojekte, wie beispielsweise das Reallabor Westküste 100, aber auch das Norddeutsche Reallabor, das Projekt e-farm oder das Lkw-Mobilitätsprojekt im Güterverkehr um Neumünster. Wir wollen Wasserstoffland Nummer Eins sein – von der Erzeugung über die Speicherung bis hin zur Nutzung von erneuerbarem Wasserstoff. Wir wollen den gesamten Kreislauf abbilden.
Wir wollen hier bei uns Technologien entwickeln, diese industriell skalieren und umsetzen. Und das natürlich nicht nur für uns selbst, sondern weit über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinaus. Dazu ist übrigens auch unser Europaministerium bereits aktiv und hat ein eigenes, grenzübergreifendes Projekt namens „String“ am Start.

Damit dies alles nicht nur schöne Worte bleiben, haben wir für die Umsetzung unserer Wasserstoffthemen im Land 30 Mio. Euro bereitgestellt, für Speichertechnologien steht dort ein weiterer Millionenbetrag zur Verfügung.

An dieser Stelle möchte ich unserer Regierung, Herrn Minister Albrecht, Herrn Staatssekretär Goldschmidt sowie allen weiteren Beteiligten herzlich danken für diese Wasserstoffstrategie.

Sie und ich wissen, dass ich mich bei diesem Thema sehr eingebracht habe und dabei sicher nicht immer einfach war, aber wie heißt es so schön: Reibung erzeugt Wärme – wobei wir wieder beim Thema wären.

An den Ergebnissen wollen wir uns messen lassen - auch so ein viel zitierter Satz. Dieser gilt ganz sicher bei der Umsetzung unserer Wasserstoffstrategie und des dazugehörenden Maßnahmenkatalogs.

Sehr gern werde ich mich hierbei weiterhin kraftvoll einbringen.

H2 aus SH – diese Formel, dieses Markenzeichen wird eine Erfolgsgeschichte für unser Land, mit dem wir dem Klimawandel begegnen, eine saubere erneuerbare Energieversorgung sicherstellen und dazu noch enorm wirtschaftlich profitieren wollen.

Meine Damen und Herren, hier im Land der Horizonte entsteht die zukünftige, saubere Energieversorgung für die nächsten Generationen!

Sie haben Fragen zu diesem Artikel? Sprechen Sie uns an:


Kai Pörksen (Pressesprecher)
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
Telefon: 0431/988-1440

http://www.cdu.ltsh.de

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