Andreas Hein

Andreas Hein
Energie

Energiewende | | Nr. 062/18

(TOP 22) Strom aus unseren regenerativen Energiequellen sorgt für neue Arbeitsplätze

Es gilt das gesprochene Wort

Sperrfrist Redebeginn

Wenn wir unsere Klimaschutzziele erreichen wollen und die Energiewende ganz konkret in die Wirklichkeit umsetzen wollen, müssen wir jede regenerativ erzeugte Energie nutzen. Und zwar schnell.

Einer der maßgeblichen Energieträger der Zukunft ist Wasserstoff. Wasserstoff kann heute relativ einfach beispielsweise durch Elektrolyse - möglichst aus regenerativem Strom - hergestellt werden. Er gibt seine Energie dann ohne CO2-Emissionen wieder ab. Das ist geradezu eine ideale Kombination.

Außerdem ist Wasserstoff das Ausgangsprodukt für alle synthetischen Kraftstoffe. Solche Kraftstoffe also, die ohne fossile Produkte wie z. B Erdöl auskommen. Wasserstoff ist in veredelter Form damit bestens geeignet, Benzin, Diesel, Kerosin, Methanol, Methan, Ammoniak, Propan, usw. dauerhaft zu ersetzen.

Erste konkrete Vorhaben dazu gibt es. Und das ist es, worum es in diesem Antrag geht: Wir wollen, das zügig Techniken weiterentwickelt und neue geschaffen werden, um Strom aus unseren regenerativen Energiequellen hier vor Ort in Schleswig- Holstein zu nutzen, dass sich Unternehmen hier ansiedeln und Arbeitsplätze schaffen. Wir wollen, dass Start-ups, der Mittelstand und die Großindustrie hier seine Chancen nutzt.

Wir wollen, dass Schleswig-Holstein seine Stellung bei der Nutzung der regenerativen Energiequellen weiter ausbaut und zum Silicon-Valley der Erneuerbaren wird!

Dabei, meine Damen und Herren, gibt es vieles zu berücksichtigen. Einige Punkte haben wir im Antrag extra erwähnt: die gemeinsame Nutzung von Tankstellen für Schiene, LKW, PKW und deren Infrastruktur; zu beschaffende Fahrzeuge im ÖPNV, auf der Schiene sowie Logistikfahrzeuge; die Fahrzeugflotte des Landes sowie die Innovationsförderung, Unterstützung und Begleitung von Demonstrationsvorhaben. Weiterhin Genehmigungsvorhaben und viele weitere Dinge, damit wir den Strom aus unseren erneuerbaren Energiequellen in andere Sektoren, wie Industrie, Verkehr, Mobilität und Wärme, bekommen.

Dies alles werden wir fördern, begleiten und mit aller Kraft voranbringen, damit unser schönes Land - unter Jamaika - zu einem weltweiten Leuchtturm bei der Nutzbarmachung von erneuerbarem Strom wird!

Das schafft neue Arbeitsplätze und festigt bestehende, das sorgt für Innovationen, holt Frauen und Männer nach Schleswig- Holstein und wirkt so dem Demographischem Wandel entgegen. So blüht Schleswig-Holstein unter Jamaika wieder auf!

Damit dies gelingt, ist es ebenso wichtig, dass unsere Infrastruktur zügig ausgebaut wird – denn dies ist auch eine Grundlage dafür. Meine Damen und Herren, wir in der Jamaika-Koalition haben uns als erstes mit den Rahmenbedingungen, dann mit den Speichertechnologien, mit Power to X, mit E- Mobilität und jetzt mit dem großen Thema Wasserstoff zur Nutzbarmachung der erneuerbaren Energien beschäftigt und dazu Anträge diesem hohen Hause vorgelegt.

Erwähnenswert ist dabei noch, dass den Kollegen in der SPD scheinbar - nicht nur zu diesen Themen - rein gar nichts einfällt, und das seit Jahren! Sie laden lieber zu Pressekonferenzen ein – zu Themen, die wir längst bearbeiten. Sie müssen da ja wie Kevin allein zu Haus gesessen haben. Scheinbar haben sie, was das angeht, gerade einen Lauf. Sie hadern.

Wie gut, dass wir dieses Land mit Ideen, Tatkraft, Optimismus und einer neuen Dynamik voranbringen. So auch bei der Nutzbarmachung der erneuerbaren Energien!

Jamaika handelt!

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Verantwortlich:
Kai Pörksen
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
Telefon: 0431/988-1440

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