Andreas Hein

Andreas Hein
Energie

Gieselau-Schleuse | | Nr. 014/18

(TOP 20) Die Schiffbarkeit dieser Wasserstraße ist für unsere Region von großer Bedeutung

Es gilt das gesprochene Wort

Sperrfrist Redebeginn

Seit 1937 besteht die Gieselau-Schleuse und verbindet den Nord-Ostsee-Kanal mit dem Gieselau-Kanal hin zur Eider. Die Schleuse trennt bei Hochwasser den Nord-Ostsee-Kanal von der Eider ab. Bei Hochwasser wird in Lexfähre die obere Eider in den Mittellauf Eider gepumpt.

Ohne Schleuse würde die Eider bis Rendsburg große Flächen überschwemmen.

Weitere Bauwerke sind die Schleuse in Lexfähre und die Schleuse mit Wehranlage Nordfeld – wenn man will: „das Eidersperrwerk 1.0“. Sie liegt in der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge mit 122 Gemeinden, 8 Ämtern, und den 4 Landkreisen: Nordfriesland, Dithmarschen, Rendsburg-Eckernförde und Schleswig-Flensburg.

Der Bund trägt sich seit geraumer Zeit mit dem Gedanken, sich von mehreren Schleusen, darunter auch der Gieselau-Schleuse zu entledigen.

Es hat mehrere Gespräche und Ortstermine gegeben in denen einige Fakten genannt wurden: jährliche Personalkosten in Höhe von 68.000 €, etwa 1.600 jährliche Passagen und dass sich der Bund an den Sanierungskosten bei Übernahme durch einen Dritten beteiligen will.

Die Wahrnehmung vor Ort ist eher diese: „Der Bund hat die Schleuse vergammeln lassen und sich aus der Verantwortung genommen“. (Zitat eines Besuchers)

Die Resolutionen der Kreise, Ämter und Städte sprechen eine eindeutige Sprache: Die Bundeswasserstrasse Eider-Gieselau-Kanal muss schiffbar und als durchgehende Verbindung vom Eidersperrwerk bis in den Nord-Ostsee-Kanal erhalten bleiben.

Die Instandsetzungsarbeiten an der Gieselau-Schleuse sind vom Bund als Eigentümer umgehend zu veranlassen.

Die Übernahme der Schleuse vom Bund ist keine Option!

Kommen wir einmal zur Bedeutung für die Region: Die Wasserstraße steht für 22 Häfen und Steganlagen mit ca. 820 Dauerliegeplätzen und Jahresgebühren von über 130 .000 €, für über 3.000 Tagesgäste als Gastlieger und über 10.000 Tagesgäste auf der Adler-Princess.

Der Tourismus gerade auch in der Eider Region gewinnt zunehmend an Bedeutung. Viele Akteure haben dazu beigetragen, dass umfangreiche touristische Attraktionen dort Fuß gefasst haben. Weitere Planungen bis hin zu Ferienhausansiedlungen an der Eider werden verfolgt.

Daher ist eine Schiffbarkeit dieser Wasserstraße für unsere Region von großer Bedeutung. Ohne die Gieselau- Schleuse verkommt die Eider jedoch zur Einbahnstraße.

Auch kann niemandem ernsthaft daran gelegen sein, die Sportboote durch Wattenmeer und Nordsee mit ihren Unwägbarkeiten zu schicken. Nur die aller wenigsten würden dieses auf sich nehmen. Damit würde man einem ganzen Tourismuszweig und unseren Wassersportlern die Grundlage entziehen.

Daher begrüßen wir die Initiativen der Landesregierung, rechtlich prüfen zu lassen, ob der Bund verpflichtet ist, Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen durchzuführen. Wir bitten die Landesregierung, sich auch weiterhin vehement dafür einzusetzen, dass Eider, Gieselau-Kanal und deren Schleusen in der Trägerschaft des Bundes und Schiffbar bleiben. Und dass zudem der Wasserabfluss nachhaltig und sicher gewährleistet bleibt.

Meine Damen und Herren ich bitte unserem Antrag zuzustimmen.

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Verantwortlich:
Kai Pörksen
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
Telefon: 0431/988-1440

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