Tobias von der Heide

Tobias von der Heide
Bildung, Jugend, Kirche, Bundeswehr

Schulstart | | Nr. 254/20

SPD sollte Ängste von Eltern und Lehrkräften nicht instrumentalisieren – Experten geben Karin Prien recht

Zum Start in das neue Schuljahr 2020/21 erklärt Tobias von der Heide, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion:

„Der Start in dieses neue Schuljahr ist wohl einmalig in der bisherigen Geschichte Schleswig-Holsteins: Bildung und Schulbetrieb finden im Zeichen der Schutzmaßnahmen vor dem Coronavirus statt. Das ist eine völlig neue Situation für uns alle. Wir sind in Schleswig-Holstein gut vorbereitet, das hat auch die heutige Pressekonferenz von Bildungsministerin Prien gezeigt. Die Maßnahmen in Schleswig-Holstein orientieren sich an den aktuellen Expertenmeinungen. Gerade die neue Stellungnahme von Fachgesellschaften und Verbänden aus der Kinder- und Jugendmedizin und medizinischer Hygiene sowie die Ad-hoc-Stellungnahme der Leopoldina zeigen den notwendigen Handlungsbedarf auf, der in Schleswig-Holstein umgesetzt wird. Die Panikmache der SPD-Landtagsfraktion ist nicht angebracht und deckt sich mit keiner fachlichen Einschätzung. Man sollte die Ängste von Eltern und Lehrkräften nicht instrumentalisieren“, so von der Heide.

Das Ziel müsse sein, dass jetzt wieder möglichst viel Präsenzunterricht stattfinden könne. „Das wurde heute deutlich unterstrichen. Denn gerade die Corona-Pandemie hat uns in den letzten Monaten gezeigt, wie wichtig der Präsenzunterricht und die persönliche Begegnung von Mensch zu Mensch am Lernort Schule sind. Davon können jetzt wieder alle Schülerinnen und Schüler, Elternhäuser und Lehrkräfte profitieren. Insbesondere für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die zu Hause nicht immer die optimalen Bedingungen zum Lernen vorfinden können, ist der Gang zur Schule besonders wichtig. Auch in Sinne von Bildungsgerechtigkeit ist das zügige Zurückkehren zum Präsenzunterricht daher ganz wichtig. Wir haben mit dem Lernsommer bereits in den Ferien ein Angebot zur Unterstützung geschaffen, dass es vorher noch nie so gegeben hat“, erklärte von der Heide weiter.

Auch in der Digitalisierung im Bildungswesen habe sich in den vergangenen Monaten eine Entwicklung vollzogen: „Wir als Jamaika-Koalition haben in dieser einmaligen Situation schnell reagiert und zügig die notwendigen Haushaltsmittel für die Digitalisierungsprozesse bereitgestellt. Die Programme des Landes und des Bundes konnten ihre Wirkung entfalten und in kürzester Zeit wurden große Schritte gemacht, Bildung auf digitalem Weg zu vermitteln.

Neben den Herausforderungen und Chancen, die die Digitalisierung an den Schulen bietet, wird die Einhaltung der Hygienemaßnahmen ein zweites großes Feld sein, dass den Schulbetrieb im neuen Schuljahr maßgeblich prägen wird. Unser gemeinsames Ziel ist es, einen bestmöglichen Schutz vor Ansteckungen in den Schulen zu bieten und den Schulen bei Infektionsausbrüchen klare Handlungsempfehlungen- und Anweisungen mitzugeben, wie angemessen auf Coronafälle zu reagieren ist. Dafür müssen wir in den kommenden Tagen einen Corona-Reaktionsplan entwickeln, der klar macht, wie in Schulen auf steigende Infektionsraten reagieren wird. Hier bietet der Indikator Ansteckungen pro 100.000 Einwohnern einen wichtigen Orientierungswert. Auch wenn wir in Schleswig-Holstein ein geringes Infektionsgeschehen haben, sollten wir mit einem Reaktionsplan vorbereitet sein“, sagte Tobias von der Heide abschließend.

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Kai Pörksen (Pressesprecher)
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
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