Heiner Rickers

Heiner Rickers
Agrar und Umwelt, Ländliche Räume, Tierschutz

Fleischsteuer | | Nr. 291/19

Nur blinder Aktionismus hilft nicht weiter

Heiner Rickers, agrarpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, äußerte sich heute (07.08.2019) zum Thema Fleischsteuer:

„Mit einer Fleischsteuer würde man genau das Gegenteil von dem erreichen, was man beabsichtigt. Der Handel wird auf Kosten der Erzeuger versuchen, die Preise trotz höherer Steuern gering zu halten. Für ihre qualitativ hochwertigen Erzeugnisse würden unsere Landwirte so noch weniger bekommen als bisher schon. Immer mehr Landwirte könnten dem Preisdruck nicht standhalten – ein weiteres Höfe-Sterben stünde bevor. Am Ende hätten wir in Deutschland keine gewachsenen bäuerlichen Strukturen mit Weidehaltung mehr, sondern nur noch Großbetriebe. In der Folge müsste vermehrt Fleisch aus anderen Ländern importiert werden, in denen nicht ansatzweise unsere Standards im Bereich Tierschutz gelten.

Anders sähe es aus, würde man eine zweckgebundene Abgabe zugunsten des Tierwohls einführen. Im Gegensatz zur Fleischsteuer würde diese durchaus geeignet sein, die Qualität der Erzeugnisse zu sichern und die bisherigen Strukturen zu erhalten.“

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Telefon: 0431/988-1440

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