Heike Franzen

Heike Franzen
Bildungspolitik

Begabtenförderung | | Nr. 051/17

Mit einem Runder Tisch kann die Landesregierung ihre Versäumnisse in der Begabtenförderung nicht wettmachen

Die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Heike Franzen, hat heute (2. Februar 2017) der Landesregierung vorgeworfen, die Begabtenförderung vernachlässigt zu haben.

„Der Bericht von Bildungsministerin Ernst zeigt: In den vergangenen viereinhalb Jahren ist unter Rot-Grün in der Begabtenförderung nichts passiert. Und jetzt kurz vor dem 7. Mai entdeckt Frau Ernst dieses wichtige Thema. Das riecht gewaltig nach Wahlkampf“, so Franzen.

Die Bildungspolitikerin kritisierte, dass die unter Schwarz-Gelb begonnenen Maßnahmen zur Begabtenförderung lediglich weitergeführt worden seien. Der entsprechende Haushaltstitel sei in den vergangenen Jahren sogar mehrfach gekürzt worden (2013: 400.000 Euro; 2014: 340.000 Euro; 2015: 240.000 Euro; 2016: 204.000 Euro).

„Weil der Ministerin in den letzten Jahren die Begabtenförderung nicht wichtig war, soll die inhaltliche Arbeit jetzt mal wieder ein Runder Tisch erledigen. Von einer Bildungsministerin kann man erwarten, dass sie eigene Vorschläge entwickelt. Aber Fehlanzeige. Mit einem Runden Tisch kann die Landesregierung ihre Versäumnisse in der Begabtenförderung jedenfalls nicht wettmachen“, so Franzen.

Die CDU werde sich darum aktiv in die Debatte um die Begabtenförderung einbringen und eigene Vorschläge unterbreiten.

„Andere Bundesländer wie zum Beispiel Bayern haben mit differenzierten Förderangeboten in den Schulen vorgemacht, wie eine gute Begabtenförderung aussehen kann. Ein Blick dorthin würde auch der Bildungsministerin nicht schaden“, unterstrich Franzen.

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