| Nr. 199/15

Minister Habeck muss das Wolfsmanagement endlich professionalisieren

Der CDU-Landtagsabgeordnete Hauke Göttsch hat Umweltminister Dr. Robert Habeck vor der heutigen (19. Mai 2015) Diskussionsveranstaltung zum Umgang mit den Wölfen aufgefordert, das Wolfsmanagment zu professionalisieren:

„Wir brauchen über Schleswig-Holstein verteilt ein engmaschiges Netz an geschulten Ansprechpartnern. Diese Ansprechpartner müssen die nötigen Befugnisse und die Rückendeckung des Ministers für vor Ort zu treffende Entscheidungen bekommen“, forderte Göttsch.

Die bisherigen Maßnahmen im Rahmen des Wolfsmanagements hätten sich in den letzten Wochen als unzureichend erwiesen. Die Meldestränge seien eindeutig überfordert gewesen.

„Es kann nicht sein, dass immer erst ein Verantwortlicher im Ministerium um eine Entscheidung gebeten werden muss. Wie soll ein Mensch beispielsweise am Telefon entscheiden, ob ein schwerstverletzter Wolf von seinen Qualen erlöst werden muss?“ fragte Göttsch.

Sein Vorschlag sei in jedem Fall zweckmäßiger und kostengünstiger als das bisherige Wolfsmanagement.

„Die durch den Wolf in den letzten Monaten verursachten Schäden sind nicht nur materiell. Dutzende verletzte Schafe haben aufgrund der bestehenden Meldestränge stundenlang auf den Tierarzt warten müssen – das lässt sich mit angeblichem Tierschutz nicht mehr vereinbaren“, so der CDU-Abgeordnete.

Der Minister sei gefordert schnellstmöglich konkrete Ansprechpartner zu benennen und auch zu schulen. In Frage kämen dafür bereits ausgebildete Wolfsmanager, Polizisten oder Jäger.

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Kai Pörksen
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